Mittwoch, 31. Mai 2017

SUB- Abbau Juni


Der neue Monat steht vor der Tür. Die Maibücher sind hinter uns (Svenja hat Endgame leider abgebrochen. Warum lest ihr bei ihr).
Deshalb muss das Junibuch gewählt werden. 

Diese 5 Bücher stellte Svenja zur Wahl auf:
Ich habe "Ich fürchte mich nicht" ausgewählt, weil ich das Buch selber sehr gut finde und Svenja in den Genuss kommen soll.

Meiner Bücher seht ihr hier:

Svenja hat "Viking Warriors" ausgewählt. Ich freue mich schon drauf. 

Wenn ihr auch eines der Bücher habt und lesen wollte können wir auch zusammen lassen. Schreibt uns an.

~Anna

Mitmach-Mittwoch #016: Körperschmuck


Wenn ihr beim Mitmach-Mittwoch mitmachen wollt, klickt oben auf die Seite und findet heraus, wie es funktioniert. Oder findet ein Thema, zu welchem ihr was zu sagen habt! :)

Thema des Mitmach-Mittwochs #016: Körperschmuck

Was meine ich mit Körperschmuck? Ich zähle darunter Tattoos und Piercings.
Warum habe ich dieses Thema gewählt? Ich wollte euch einfach mal erzählen wie komisch ich dabei denke.

Und zwar: Ich schaue mir total gerne gute, schöne Tattoos bei anderen Leuten an. Auch Tattooserien im Fernsehen finde ich spannend.
Aber ich würde mich niiiiie tätowieren lassen und ich würde es auch nicht wirklich gut heißen, wenn Pierre es täte. Es war schon das eine oder andere Mal Streitthema. Ich glaube ich finde einfach den Gedanken doof, dass es immer da ist und ich es immer sehen müsste (besonders wenn es dann etwas ist, was ich so schon nicht so gerne mag). Klar, an sich kann jeder machen was er will und wie gesagt bei allen anderen stört es mich nicht und meist finde ich die Tattoos ja auch schön.

Mit Piercings habe ich übrigens nur Probleme, wenn es extrem ist (so gefühlt 30 im Gesicht oder so, das ist nicht mehr schön). Aber ein paar ist für mich okay. Ich widerrum bleibe auch schön bei meinen zuwachsenden Ohrlöchern, die immer wieder gestochen werden müssen. Immerhin sieht man die Löcher nicht so schnell wie ein Tattoo oder zu wachsen zu.
Tunnel finde ich hässlich, wenn sie zu groß sind.

Ich bin also ganz schön komisch, was das angeht.

Zeigt ihr mir trotzdem eure Tattoos? Oder empfindet jemand ähnlich? Hält mich jemand jetzt für wahnsinnig oder egoistisch?

~Anna

Thema für nächste Woche: Backen mit Anna 😄

Dienstag, 30. Mai 2017

♡Rezension♡ Das Mädchen mit dem Löwenherz

Titel: Das Mädchen mit dem Löwenherz
Autor: Jürgen Seidel
Verlag: cbj
Seiten: 375
Kaufen könnt ihr es bei cbj oder bei Amazon.

Danke, an das Bloggerportal Randomhouse für die Bereitstellung dieses Reziexemplars.

Klappentext:

Als die 13-jährige Anna das erst Mal ins Visier der Mächtigen gerät, weiß sie nichts von den Kämpfen, die die katholische Kirche und die Anhänger Martin Luthers zu jener Zeit miteinander ausfechten. Doch Anna ist ein hochbegabtes Waisenmädchen, das über ein absolutes Gedächtnis verfügt, was Geschriebenes angeht. Ein der Reformation zugeneigter katholischer Würdenträger erkennt ihre Begabung. Fortan setzt er sie als Junge verkleidet als Spionin in eigener Sache ein, die den Klerus belastende Dokumente unters Volk bringt. Doch es dauert nicht lange, bis die katholische Kirche ihr auf die Spur kommt und Anna sich inmitten von Intrigen und Verbrechen wiederfindet. Jetzt, so denkt sie, kann ihr nur noch einer helfen: Martin Luther!

Beurteilung:
Die Beurteilung fällt mir schwer, da ich es nach ungefähr 170 Seiten abgebrochen habe. Ich fühle mich, als wäre meine Rezi nicht ehrlich deshalb, aber ich schreibe einfach was ich denke und empfinde.
Ich fand das Buch vor dem Lesen so toll. Das Cover ist wunderschön. Das Mädchen heißt wie ich, das fand ich schon sympathisch. Der Klappentext versprach einen spannenden, historischen und leicht religiösen Thriller.
Das Buch ist in Briefform geschrieben und auch das fand ich toll. Also mein erster Eindruck war wirklich positiv und ich habe mich sehr auf das Buch gefreut.
Jetzt das große ABER: Es ist langweilig. Für mich war kaum Spannung vorhanden, Szenen die spannend sein könnten wurden nur so dahin geschrieben und kaum drauf eingegangen. Der Thriller kommt nicht raus.
Die meiste Zeit spricht Anna davon, wie sie reisen und sie sich Sorgen macht wegen ihres photografischen Gedächtnisses. Immerhin könnte das ja Werk des Teufels sein (und ich denke, das war wirklich ein großes Problem in der Zeit). Das Spionieren beschränkt sich auf das Lesen und Wiedergeben von "geheimen" Dokumenten, um diese zuveröffentlichen.
Ich wollte dem Buch wirklich eine Chance geben, habe es also nach ein paar Tagen und 2 anderen Büchern nochmal in die Hand genommen und 50 Seiten gelesen. Aber nein, ich schaffe es nicht bis zum Ende, ohne mir die gesamte Lust am Lesen zu nehmen.

Fazit:
Außen hui und innen pfui... Wunderschönes Cover, aber für mich langweilige Geschichte. Ich hoffe das Buch findet bei einer Freundin ein besseres Zuhause. Denn ich denke, wenn man sich mehr für Luther und die Geschichte interessiert ist es ein super Buch.

~Anna

Montag, 29. Mai 2017

Privat mit Thalea: Ohne was kannst du nicht einschlafen?


Heute gibt es den zweiten Bericht zu #privatmitthalea. Wie immer könnt ihr alle Beiträge unter dem # privatmitthalea finden, um einen privaten Eindruck von und Bloggern und Thalea zu bekommen.

Die Frage lautet: Gibt es etwas, ohne das du nicht einschlafen kannst? Wenn ja, was ist es?

Bei mir gibt es ein paar Sachen, ohne die ich nicht einschlafen kann. Das beginnt mit einem Kuscheltier, dabei ist mir egal, welches meiner Glubschis gerade mit mir kuschelt. Aber eins muss immer da sein, deshalb nehme ich auch immer eins mit, wenn ich länger wegfahre (meistens meine Eule Oscar).

Des Weiteren kann ich nicht einschlafen, wenn Pierre und ich uns nicht ordentlich "Gute Nacht" gesagt haben. Dazu gehört auch immer ein Kuss auf die Stirn.

Anschließend drehe ich mich um, nutze einen Lippenpflegestift und stecke mir Ohropax in die Ohren.
Die Ohropax habe ich anfangs wegen meinen lauten Nachbarn genutzt, jetzt ist es für mich unmöglich ohne einzuschlafen.
Übrigens fühlt Pierre sich auch unwohl, wenn ich sie nicht nutze, da er Angst hat mich zu wecken, wenn er nochmal aufsteht.

So, ohne was könnt ihr nicht einschlafen? Oder schlaft ihr immer und überall?

~Anna

Sonntag, 28. Mai 2017

♡Rezension♡ Gone Girl - Das perfekte Opfer

Beinahe hätte ich doch das Mai-Buch vergessen. Aber jetzt habe ich es durch. (Danke Svenja, fürs Aussuchen)

Titel: Gone Girl - Das perfekte Opfer
Autor: Gillian Flynn 
Verlag: Fischer
Seiten: 571 
Kaufen könnt ihr es bei Fischer oder bei Amazon.




Klappentext:
„Was denkst du gerade, Amy?” Diese Frage habe ich ihr oft während unserer Ehe gestellt. Ich glaube, das fragt man sich immer wieder: Was denkst du? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt?

Genau diese Fragen stellt sich Nick Dunne am Morgen seines fünften Hochzeitstages, dem Morgen, an dem seine Frau Amy spurlos verschwindet. Die Polizei verdächtigt sogleich Nick. Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. Er schwört, dass das nicht wahr ist. Dann erhält er sonderbare Anrufe. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy?

Beurteilung:
Ich habe dieses Buch wegen Svenja ja mehr oder weniger lesen müssen. Ich denke, wenn ich diese Motivation nicht gehabt hätte, hätte ich es eventuell sogar abgebrochen.
Ich bin froh es nicht getan und weiter gelesen zu haben. Anfangs war es echt träge und langweilig. Besonders Amys Tagebucheinträge haben mich gestört. Irgendwie passte alles nicht zusammen.
Doch dann nahm das Buch an Fahrt auf. Es wurde besser und spannender, besonders ab dem 2. Teil (das Buch ist in 3 Teile geteilt) wurde es richtig gut. Amys Tagebuch ergab dann auch Sinn.
Das Buch enthält so viele Wendungen, dass einem schwindelig werden kann. Und ich komme einfach nicht auf die Genialität und Verrücktheit klar, die an den Tag gelegt wird. Ich weiß nicht ob ich diese Geschichte extrem gut oder verstörend finden soll (das bezieht sich aber nicht auf das Buch insgesamt, das ist toll).
Ich muss ganz schön aufpassen, was ich hier sage, damit ich nicht ungewollt spoilere. Deshalb sage ich jetzt, dass es nicht das war, was ich erwartet habe, aber trotzdem echt gut ist.
Schließlich war ich sehr froh als ich das Buch endlich beendet habe und das Kapitel Amy und Nick für immer beenden kann. Abschließend war ich nur noch enttäuscht und genervt, denn ein erhofftes und gewünschtes Ende hatte das Buch nicht.
Den Psychothriller, der von allen positives Stimmen so gelobt wurde, fehlte mir. Klar, dass Buch hat eine heftige Geschichte, doch trotzdem ist so nicht so, dass einem schlecht wird oder man denkt man wird wahnsinnig. Irgendwie war es so harmlos berichtet, eher wie ein Drama mit Krimi gemischt.
Gone Girl ist immer abwechselnd aus Amys und Nicks Sicht geschrieben, was einige Eindrücke in beide Seiten der Geschichte ermöglicht und auch für ein paar kleine Cliffhanger sorgt.

Reading-Challenge:
Ich habe dieses Buch zur Auswahl gestellt, weil es perfekt in die Kategorie "A book with an unreliable narrator" passt. Ich musste nämlich erstmal herausfinden was das eigentlich ist (es ist ein Erzähler, der einem nicht die Wahrheit erzählt) und nachdem ich auch Beispiele suchte, fand ich heraus, dass "Gone Girl" unter diese Kategorie fällt. So kann es gehen. Wieder ein Punkt abgehakt.

Fazit:
Ein sehr besonderes Buch, das einem zum Nachdenken bringt und seine Tiefen mit Höhen ausgleichen kann. Ich bin froh es gelesen zu haben und auch froh es beendet zu haben.

~Anna

Samstag, 27. Mai 2017

In der Plauderecke mit ... A.C. Donaubauer

Neuer Samstag, neue Autorin. Eine weitere mutige Autorin, die sich auf den heißen Stuhl gesetzt hat. 
Dann schauen wir doch mal, was sie uns zu erzählenhat

1. Verrate uns wer du bist und wo wir dich im Internet finden können:
Ich bin selbständig als Trainerin in der Erwachsenenbildung, Übersetzerin/Dolmetscherin und Unternehmensberaterin. Und in meiner Freizeit schreibe ich Bücher. Auf Englisch. Dann übersetze ich sie auf Deutsch.

In professioneller Kapazität findet man mich auf www.expertise4.me, als Schriftstellerin auf www.ac-donaubauer.com

2. Wie viele Bücher hast du geschrieben?
Fünf. Vier davon sind bereits veröffentlicht, Nummer 5 kommt im Sommer.

3. Wie heißen deine Bücher und wovon handeln sie?
Es handelt sich dabei um 5 Teile einer Serie – “Der Orden”. Das Genre ist Urban Fantasy, und da ich mit dem Schreiben begonnen habe, um mich selbst zu unterhalten, fehlt es darin auch nicht an Humor.

Die Protagonistin ist Eryn, eine Heilerin Ende Zwanzig, die von ihrem Vater als Kind in ein verbotenes Königreich gebracht wurde. Als einzige Frau mit der Gabe der Magie in einem Land voller männlicher Magier muss sie ihre Kräfte geheimhalten, damit sie nicht als Fremde entlarvt wird. Das funktioniert einige Jahre lang sehr gut, bis sie sich mit einem Schlag auf den Kopf und der darauffolgenden Ohnmacht unfreiwillig zu erkennen gibt.
Sie wird in die Hauptstadt und damit dem Sitz des Königs gebracht, wo man versucht, sie in den Orden, der Organisation, der alle Magier verpflichtend angehören müssen, aufzunehmen. Eryn jedoch hat eine sehr schlechte Meinung vom Orden, da sie ihre Magie nur zur Vorbereitung auf Kriege nutzen, und will nichts mit ihnen zu tun haben.

4. Wie kamst du auf die Ideen zu deinen Werken?
Ich habe von einer Szene geträumt, die mir dann 9 Monate lang nicht aus dem Kopf gehen wollte. Erst als ich sie niedergeschrieben hatte, war sie fort. Allerdings haben sich dann plötzlich neue Ideen aufgetan, was vorher und nachher noch alles passiert.

5. Beschreibe doch mal den Weg von der Idee zum Buch:
Das erste Buch war mehr ein Puzzle, wo ich von einer Szene zur nächsten gesprungen bin. Ab dem zweiten gab es dann weniger Chaos und mehr Planung mittels Mindmaps, Zeitlinien, Notizen…

6. Wie hast du es geschafft deine Bücher zu veröffentlichen? Ich stelle mir das nicht leicht vor
Das erste Buch hat auch in dieser Hinsicht die meiste Mühe bereitet. Da die Originalsprache Englisch ist, gingen die ganzen 900 Seiten zuerst ins englische Lektorat, dann habe ich bei jeder einzelnen Änderung entschieden, ob ich sie übernehme oder nicht (wir sprechen hier von tausenden Verbesserungen, wohlgemerkt). Als nächstes habe ich auf Deutsch übersetzt, und dann ging das Ganze noch zu einer deutschsprachigen Lektorin, wo ich hinterher wieder jede Änderung auf Würdigkeit überprüft habe. Als Selbstverlegerin kommen dann natürlich noch Dinge wie Cover-Design, Website, Marketing, Distributionskanäle und alles Rechtliche hinzu.

Am Anfang war es ziemlich überwältigend, aber mittlerweile übernehme ich immer mehr Sachen selbst, die ich vorher an externe Dienstleister übergeben hatte. Nun habe ich eine Fotoausrüstung, kann Websites erstellen und weiß, welche Stempel ich vom Finanzamt in Österreich brauche, um in Deutschland nicht doppelt versteuert zu werden. Meinen Horizont hat diese Odyssee auf jeden Fall erweitert.

7. Hattest du Hilfe beim Schreiben?
Ja. Mein Mann ist mein ehrlichster Kritiker, auch wenn das nicht immer ganz ungefährlich ist, wenn ich ihm ganz stolz eine neue Szene präsentiere – überzeugt von meiner eigenen Brillanz – und er dann mit dem Finger auf etwas zeigt.

8. Wie viel schreibst du so am Tag?
Schwer zu sagen. Je nachdem, wie es mich freut. Es gibt Tage, wo ich 12-14 Stunden mit dem Schreiben verbringe, an anderen gibt es nur Notizen. Derzeit schreibe ich kaum, weil das Übersetzen des letzten noch unveröffentlichten Bandes so aufwändig ist. Aber im Juli geht es dann endlich weiter, und ich kann wieder ein paar Tausend Seiten auf mir herausfließen lassen, ohne mich um das Organisatorische dahinter kümmern zu müssen.

9. Was hast du gemacht, wenn du nicht wusstest, wie es weitergehen soll?
Wenn es ein Mangel an Ideen war, der mich geplagt hat, dann habe ich eine Pause eingelegt. Manchmal muss der Kopf einfach frei sein, damit Platz für neue Ideen ist. Da ich keine Deadlines einhalten muss und vorwiegend zu meinem eigenen Vergnügen schreibe, setze ich mich hier nicht unter Druck. Der einzige Druck kommt zuweilen vom Göttergatten, der ungeduldig wissen will, wie es denn nun weitergeht.

Wenn die Frage war, ob es nach links oder rechts weitergehen soll, dann habe ich entweder alle Szenarien durchgespielt oder mit meinem Mann diskutiert. Manchmal hilft es einfach, gewisse Dinge laut auszusprechen um zu erkennen, dass sie brauchbar oder gänzlich zu verwerfen sind.

10. In welchem Buch würdest du gerne leben?
Terry Pratchett – Stadtwache-Reihe

11. Trifft man dich auf Messen an?
Derzeit nur als Besucherin. Vielleicht ändert sich das, wenn alle 5 Teile der Serie veröffentlicht sind. Das ist natürlich für eine kleine Autorin wie mich auch eine finanzielle Frage.

12. Nun hast du noch Raum, deiner Kreativität freien Raum zu lassen:
Rückblickend kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Schreiben zumindest in meinem Fall bis zu einem gewissen Ausmaß einem unwillkürlichen und unbewussten Seelenstriptease gleichkommt. Interessanterweise ist das eine Sache, die dem Umfeld stärker auffällt als einem selbst und wo man nachzudenken beginnt, wenn man sich mit Freunden und Familienmitgliedern unterhält, die dann Parallelen mit dem Leben und/oder den Ansichten des Schaffenden aufzeigen. Interessanterweise habe ich so das eine oder andere über mich selbst gelernt.
Ich verstehe sehr gut, weshalb Psychotherapeuten zuweilen zum Tagebuchschreiben anregen. Man glaubt oftmals nicht, was da alles hervorkommt…

Danke, für dieses Interview und viel Erfolg weiterhin. 


Donnerstag, 25. Mai 2017

♡Rezension♡ Weil ich Layken liebe

Silvia solltet ihr bereits kennen. Und heute habe ich hier eine neue Rezension von ihr. Viel Spaß!


Titel: Weil Ich Layken Liebe 
Autor: Colleen Hoover
Verlag: dtv
Seiten: 351
kaufen könnt ihr es bei dtv oder bei Amazon


Inhaltsangabe :

STELL DIR VOR, DU TRIFFST DIE GROSSE LIEBE
# UND DANN KOMMT DAS LEBEN DAZWISCHEN....

Nach dem Tod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. ES sind die großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück - drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg...

Beurteilung : 
" Ein Vater hat mich gelehrt, dass auch Helden sterblich sind und dass ich die Zauberkraft in mir selbst trage. "

Dies soll offensichtlich eine Geschichte sein, die uns lehren soll, dass nichts im Leben in Stein gemeißelt ist. Wir selbst bestimmen unseren Weg. In diese Richtung hat mich das Buch zum Nachdenken gebracht, jedoch die große Liebesgeschichte, auf die ich gehofft hatte, habe ich persönlich nicht gefunden.

Mit Layken konnte ich nichts anfangen, die war mir zu kindisch mit ihrem ständigen Geschmolle, Türen knallen, ihrer Vogel Staus Art und ihrem Egoismus. Will fand ich da schon zugänglicher. Sein Verhalten und alles andere kann man sehr gut verstehen und nachempfinden.

Die Geschichte beginnt Knall auf Fall, Sie treffen sich und zack verlieben sie sich - ohne Grund und ohne sich zu kennen.  (Ich weiß es ist durchaus möglich, aber wenn man es so liest, kann es übertrieben und unverständlich sein). Als sie dann begreifen, dass ihre Liebe nicht sein darf, beginnt das Drama. Und als wäre das nicht genug, kommt immer etwas Neues dazu.
Ich persönlich fand die Geschichte zu überladen, es gab zuviel gleichzeitig, so dass meiner Meinung nach die Liebesgeschichte zurückstecken musste.
Was mich jedoch gepackt hat, waren die Gedichte und Story rund um ihre Mutter, das hat mich zu Tränen gerührt, da ich weiß, wie es ist jemanden an Krebs zu verlieren.


Fazit: 
Ich hatte mehr erwartet, aber an sich ist es ein gutes Buch, das durchaus lesenswert ist - Mich jedoch konnte es nicht überzeugen, weshalb ich die Folgeteile nicht lesen werde. Aber mit einem Buch von Colleen Hoover werde ich es sicherlich noch einmal versuchen.
Silvia

Mittwoch, 24. Mai 2017

Mitmach-Mittwoch #015: Rezensionsexemplare


Wenn ihr beim Mitmach-Mittwoch mitmachen wollt, klickt oben auf die Seite und findet heraus, wie es funktioniert. Oder findet ein Thema, zu welchem ihr was zu sagen habt! :)

Thema des Mitmach-Mittwochs #015: Rezensionsexemplare

Jedem Buchblogger wird der Begriff "Rezensionsexemplar" bekannt sein. Ich muss gestehen, zu Beginn meiner Blogger-Zeit wusste ich nicht mal, dass es sowas gibt. Irgendwie hab ich es dann doch mitbekommen. Und mein erstes Rezi-Exemplar war "Löwenflügel" von Thalea Storm. Und jetzt schaut euch das mal an... von einem Rezi-Exemplar zum Bloggerteam.
Durch die Reziexemplare habe ich aber auch einige andere tolle Autoren kennen gelernt und das freut mich sehr. Außerdem gibt es ja auch das tolle Bloggerportal, bei dem man Exemplare anfragen kann (auch wenn das nicht so einfach ist, welche zu bekommen).
Um an die großen Verlage ranzutreten gibt es schon echt viele Voraussetzungen, denn die bekommen echt Unmengen an Anfragen, deshalb bin ich dankbar über jedes Buch, was mich erreicht.
Schwer wird es für mich, wenn mir ein Buch nicht gefällt. Abbrechen will ich es nicht, denn dann finde ich kann ich keine wirklich gute Rezi schreiben. Aber durchquälen ist auch doof. Da stecke ich dann in einer Zwickmühle.
Schade ist es, dass es Blogger gibt, die nur Blogger sind um solche Rezensionsexemplare zu bekommen. Ehrlich ist was anderes finde ich. Aber gut, damit muss ich mich nicht ärgern. Ich blogge, weil es mir Spaß macht.
Achso, wenn wir schon dabei sind: gerne nehme ich Reziexemplare, wenn sie mir gefallen 😛

Was denkt ihr denn über Rezensionsexemplare?

~Anna

Thema nächste Woche: Körperschmuck


Montag, 22. Mai 2017

Privat mit Thalea: Wie sieht dein Morgenritual aus ?


Ihr wisst ja, dass ich dem Bloggerteam von Thalea Storm angehöre. Gemeinsam haben wir die Aktion "Privat mit Thalea" ins Leben gerufen. Jeden Montag werden wir und viele andere aus ihrem Bloggerteam eine private Frage beantworten, um euch einen besseren Einblick in unseren Alltag zu geben. Auf Facebook könnt ihr die Beiträge unter dem #privatmitthalea finden

Die heutige Frage: Wie sieht dein Morgenritual aus?
Bei mir gibt es zwei verschiedene Rituale. Wenn ich irgendwo hin muss, dann stehe ich eine Stunde bevor ich los muss auf, ziehe mich an und gehe ins Bad. Anschließend mache ich mir Essen für unterwegs und frühstücke (zwei Schieben Toast mit Nutella oder Marmelade). Abschließend gehe ich Zähne putzen, ziehe Schuhe an, sage den Hasen und Pierre "Tschüss" und los geht's.

Wenn ich zuhause bleibe ist das Ganze eher unspektakulär. Ich bleibe meistens so bis 9 Uhr im Bett liegen und dann verbringe ich 10 Minuten damit Pierre zu wecken. Wenn er wach ist wechsel ich ins Wohnzimmer und gucke fern oder lese. Bis ich Hunger bekomme. :D

Wie sehen eure Morgenrituale aus?

~Anna

Samstag, 20. Mai 2017

♡Rezension♡ Karma Girl - Bigtime 1

Titel: Karma Girl 
Autorin: Jennifer Estep ♥
Verlag: Piper-Fantasy
Seiten: 394 

Kaufen könnt ihr es bei Piper oder bei Amazon




Klappentext:
Männer im Spandex sind immer die Schlimmsten!
Carmen Cole erlebt einen absoluten Albtraum. Kurz vor ihrer Hochzeit erwischt sie ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett. Und es kommt schlimmer - er ist auch noch der ortsansässige Superheld! Die Reporterin rächt sich, indem sie ihren Liebsten öffentlich enttarnt. Von da an ist es ihr Ziel, die geheimen Identitäten von Superhelden aufzudecken. Und sie ist darin richtig gut. Klar, dass auch die Superschurken Gefallen an ihrer Arbeit finden. Sie zwingen Carmen, sich an die Fersen des heißesten Helden der Stadt zu heften. Un der ist zu allem Überfluss auch noch ... nett?

Beurteilung:
Zunächst war ich skeptisch, ob ich das Buch überhaupt lesen soll. Denn es erscheint erstmal total anders, als die anderen Bücher von Jennifer Estep. Außerdem finde ich Superhelden jetzt auch nicht so toll. Dann war ich in der Buchhandlung und es ist mir praktisch in die Hände gefallen. Ich dachte mir "Was soll's? Wenn es von ihr ist, dann wird es schon gut sein". Dann habe ich es mitgenommen und ich bereue es nicht.
Ja, es ist anders als ihre bisherigen Bücher, die ich kenne. Ist es deshalb schlechter? NEIN! Vermutlich liegt dies einfach daran, dass es kein Jugendbuch ist und es daher auch mal heiß her gehen kann, was ich sonst nicht von Jennifer Estep kenne. Auch ist es eher Science-Fiction statt Fantasy, doch auch das macht nichts
Die Story wird langsam eingeführt und es wird erzählt, wie Carmen überhaupt erst dazu kam Superhelden zu demaskieren. Nach den ersten einführenden Kapiteln landet man mitten in der Geschichte und die Spannung baut sich immer mehr auf. Zum Schluss konnte ich es nicht mehr weglegen.
Carmen legt eine wunderbare Charakterentwicklung hin, die mit einem heißen Helden belohnt wird. Auch die anderen Charaktere gefallen mir gut, denn diese bringen alle ihre eigene Vergangenheit mit in die Geschichte ein.
Weiterhin ist es unglaublich spannend mitzurätseln, wer denn nun die Helden und Schurken sind. Leider muss ich hier sagen, dass dies viel zu einfach war. Ich wusste ungefähr 150 Seiten vor Carmen Bescheid und das ohne viele Hinweise. Trotzdem hat es dem Buch nicht wirklich geschadet, vielleicht bin ich einfach gut im Rätsel lösen. Außerdem stand die Demaskierung nicht ausschließlich im Fokus und es gab viel mehr worüber ich nachdenken und mitfiebern konnte.
Ich glaube, es wäre sehr interessant dieses Buch als Comic oder auch als Film zu sehen. Da es viel mit Farben und Kostümen spielt (ist ja auch logisch, bei den ganzen Helden). So konnte man sich allerdings die Helden ein wenig nach eigenen Vorstellungen ausmalen.
Das Cover mag ich sehr. Es passt einfach sehr gut zum Buch und zeigt auf den ersten Blick, dass es um Superhelden geht. Immerhin sieht das Logo, dem von Superman schon ähnlich.

Reading-Challenge:
Kaum ein Buch passt besser in die Kategorie "A book written by someone you admire", denn meine Lieblingsautoren sind nun mal Rick Riordan und Jennifer Estep. Und auch Karma Girl hat mich einfach begeistert.

Fazit:
Anders, aber toll! Das Buch gefällt mir wirklich gut und ich freue mich bereits auf Band 2, denn die Schurken von Bigtime werden bestimmt nicht so schnell aufgeben! Dass ich die Helden so schnell enttarnen konnte, ist zwar schade, ändert aber nichts daran, dass das Buch super ist! Volltreffer!

~Anna

In der Plauderecke mit... GedankenReich Verlag

Über dieses Interview freue ich mich sehr, da dieser Verlag blutjung ist (und ich mich auf kommende Zusammenarbeit freuen darf. Aber jetzt schaut auch erstmal an, was Denise uns zu erzählen hat.

Verlegerin Denise
1. Zunächst einmal: Wer bist du ?


Mein Name ist Denise. Ich bin 26 Jahre alt und von Kindesbeinen auf von Büchern fasziniert. Mit meinem Lebensgefährten und Kater „Socke“ lebe ich in Hannover.

2. Und was ist dein Verlag?
Mein Verlag ist der „GedankenReich Verlag“, den ich Ende Januar 2017 gründete. Nach langem Überlegen habe ich endlichen diesen Schritt gewagt und möchte Autoren ein besonders schönes Zuhause bieten.

Das wunderschöne Logo
3. Wie kamst du zu dem Beruf und dem Verlag?
Ich bin eigentlich gelernte Europasekretärin. Aber die Faszination für Bücher bin ich nie losgeworden. Als Blogger bin ich seit 2012 unterwegs und habe meine ersten Schritte als Autorin gemacht. Aber besonders die Phase nach dem Schreiben hat mich sehr beschäftigt. Ich fing an Kollegen zu unterstützen und habe mich an den Traum eines Verlages herangewagt.

4. Was magst du an deinem Beruf am liebsten?
Die Arbeit mit den Menschen: Autoren, Illustratoren, Grafikern. All diese kreativen und herzlichen Menschen um mich herum machen mich glücklich.
Es ist toll die Begeisterung von Autoren und Lesern zu beobachten, obwohl unsere Bücher noch gar nicht auf dem Markt sind. Unsere Vorfreude ist groß!

5. Und was magst du gar nicht?
Absagen schreiben! Ich schreibe so genau ich kann meine Gründe auf, zeige den Autoren was ich mochte, aber auch weshalb ich Nein sagen musste. Damit muss ich selbst erst einmal zurecht kommen

6. Was sind die Voraussetzungen für deinen Beruf und wie sieht der Weg dorthin aus?
Viele Verleger haben andere Hintergrundgeschichten, andere Berufe gelernt. Für meinen Beruf zur Europasekretärin habe ich nicht nur 3 Sprachen gelernt, sondern auch BWL, ReWe, KoLi, Unternehmensführung, Office Management und Seminare in vier verschiedenen Rechtssystemen absolviert. Doch das war mir nicht genug. Deswegen habe ich mich zwei Jahre mit dem Bereich des Verlegens auseinander gesetzt, habe Tagungen besucht, Bücher gewälzt, mich mit der Existenzgründerhilfe auseinander gesetzt und fing dann an mir Dienstleister zu suchen. Bis ich am Ende den Schritt zum Gewerbeamt gewagt habe.

7. Ist es dein Traumberuf oder würdest du was ändern, wenn du könntest?
Ich habe bereits vieles geändert, um hier anzukommen. Ich arbeite bislang erst mit 4 Autoren zusammen und das erfüllt mich bereits über alle Maßen, dass ich nicht aufhören kann zu Lächeln. Ich kann Stunden über Stunden am Verlag arbeiten und ich werde es nicht leid.
Frag mich lieber nochmal, wenn die Hektik ausbricht, vielleicht hat sich meine Meinung dann geändert :D

Merkt euch dieses Buch schonmal
8. In welchem Buch würdest du gerne leben?
Das ist schwierig, da die meisten Bücher ziemlich viele Probleme beherbergen. Aber die Mawuria-Dilogie von Katharina Groth wäre schon nicht schlecht. Ich würde mir ein ruhiges Fleckchen auf der Insel suchen und mich meines Lebens freuen.
Aber wie fast jedes Mädchen meines Alters schlummert in mir der Wunsch nach Hogwarts <3

9. Hast du Kriterien, mit denen du beschließt, welche Bücher du annimmst?
- Das Exposé muss mich reizen. Die Idee, die der Autor transportieren will, muss mich direkt abholen.
- Der Schreibstil in der Leseprobe sollte dem Genre, der Zeitlinie und dem Publikum entsprechend sein.
- Wenn ich das ganze Manuskript einfordere und über 50% gelesen haben und keinen rapiden Abfall von Spannung oder ähnliche Probleme finde, dann ist das ebenfalls ein gutes Zeichen.

10. Spielt deine Meinung dabei eine große Rolle?
Ja sehr. Ich möchte zu 100% hinter den Geschichten stehen können, die ich verlege. Das Exposé muss mich von der Idee des Buches unbedingt überzeugen, sonst langweile ich mich bereits bei der Leseprobe. Die Leseprobe ist lediglich dazu da um mir ein Bild vom Schreibstil zu machen. Passt beides zusammen lese ich das Buch. Da ich noch neu bin, habe ich die Zeit dazu und die nutze ich auch.
Ich muss ein gutes Gefühl bei dem Buch haben und es sollte mir gefallen.

11. Was machst du, wenn der Autor dir unsympathisch ist?
Das ist schwierig. Bislang ist mir zum Glück kein Bewerber unsympathisch erschienen. Alle bemühen sich wirklich sehr. Aber in erster Linie schaue ich auf das Werk, das ich vorliegen habe. Die Vita schaue ich mir zum Schluss an.
Ich werde sehen, wie ich damit umgehen werde, wenn es soweit ist!

12. Möchtest du uns noch etwas mitgeben?

Auch wenn ihr von einem Verlag eine Absage bekommt heißt das nicht, dass euer Werk schlecht ist. Traut euch! Mehr als ein Nein kann nicht bei rum kommen und ihr nehmt wertvolle Erfahrung mit nach Hause und/oder einen Verlagsvertrag

Ich denke, von diesem Verlag werden wir noch einiges hören. Ich bin auf jeden Fall gespannt

Mittwoch, 17. Mai 2017

Mitmach-Mittwoch #014: Kochen mit Pierre


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Thema des Mitmach-Mittwochs #014: Kochen mit Pierre

Heute geht es nur ums Essen.
Bei uns stehe eigentlich immer ich am Herd. Warum? Ich weiß es nicht. Kochen macht mir einfach Spaß.

Es gibt nichts, was ich am liebsten koche bzw weniger gern, solange ich beim Kochen Platz habe und nicht nebenbei noch etwas machen muss, geht alles.
Platzmangel ist wirklich das Schlimmste, was passieren kann.
Was auch sehr schlimm ist beim Kochen, ist die Tatsache das bspw. der Topf den ich brauche noch nicht abgewaschen ist.

Jetzt reden wir erstmal über Eigenheiten beim Kochen. Ich z.B. rieche an Gewürzen, bevor ich sie hinzugebe, um zu wissen, ob es zum gekochten Essen passt.
Bleiben wir bei Gewürzen. Es gibt fast nichts, worauf ich mir nicht eine Extraportion Pfeffer machen kann.
Süße Sachen wie Pfannkuchen, Milchreis etc. werden vom Pfeffer verschont.

Nun kommen wir zu meinen Lieblingsessen:
Gyros
Milchreis
Steak (Medium am besten)
Grillen allgemein (Gemüse gehört nicht auf den Grill. Ich gehe auch nicht mit einem Steak in eine Salatbar.)
Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln
Pizza

Jetzt zu euch: Was sind eure Lieblingsessen? Habt ihr "Ticks" beim Kochen? Habt ihr Lieblingsrezepte?
Lasst es uns wissen.

~Pierre

Thema für nächste Woche: Rezensionsexemplare

Samstag, 13. Mai 2017

In der Plauderecke mit ... Gabi Büttner

Heute kommt natürlich ein neues Interview und ich merke schon, Autoren kann man nicht in ein paar Zeilen quetschen, sie brauchen einfach ihren Platz! Aber ich liebe dieses Interview, da es so einen tiefen Eindruck gibt :) Danke dafür

1. Verrate uns wer du bist und wo wir dich im Internet finden können:

Zu mir gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Geboren wurde ich am 23.04.1970 in Nienburg im schönen Niedersachsen. Meine Kindheit verlief eigentlich völlig normal. Abgesehen von der Tatsache, dass ich die Fibel in der ersten Klasse bereits nach einem halben Schuljahr durchgelesen hatte und unbedingt mehr wollte. Mehr Geschichten, mehr Spannung, mehr Abenteuer.
Ich gebe gern zu, dass ich eine Träumerin war – noch immer bin.
Außerdem habe ich eine ausgeprägte Neigung zu Psychopathen (es fasziniert mich, wie weit ein Mensch getrieben werden kann) und guten Serien, egal ob Buch oder TV-Reihen..
Dazu bin ich Mutter von drei erwachsenen Söhnen und Autorin, Lektorin, Vielleserin, Rat suchende Ratgeberin, gute Freundin, unorganisierte Chaotin. Realitätsfremd, fantasiebegabt, manchmal auch verwirrt. Ab und zu mal laut, oft stille Beobachterin. Schöpferin der Welten und vieler Leben, liebevoll Protagonisten genannt.
Ich mag lieber Metal statt Schlager, Ecken und Kanten statt glatt poliertet Oberflächen, Waffen statt Blumen. Ich gehe niemals ohne Notizbuch aus dem Haus und beherberge immer Kugelschreiber in meiner Tasche.

Eine Webseite kommt, sobald ich die Zeit dazu finde. Bis dahin erfahrt ihr Neuigkeiten auf meiner Facebookseite: https://www.facebook.com/autorenseitegabibuettner/

Oder über Instagram: gabibuettner70

2. Wie viele Bücher hast du geschrieben?

Insgesamt sind inzwischen neun Bücher fertig. Drei weitere sind in Arbeit.
Veröffentlicht habe ich allerdings erst die ersten beiden Teile der „Die Macht der Clans“ Reihe.
Teil drei folgt dieses Jahr, dazu noch die ersten beiden Teile der McLain-Reihe.


3. Wie heißen deine Bücher und wovon handeln sie?

Die Reihe heißt „Die Macht der Clans“ Teil 1 LiebesRebellion, Teil 2 LiebesTod (Teil 3 wird LiebesZorn heißen)

In den Büchern geht es um soziale Ungerechtigkeit, in einer sehr fortschrittlichen Welt, die auf der anderen Seite aber auch eher antiquierte Ansichten hat. Es geht um Unterdrückung, die Kluft zwischen arm und reich und um Liebe.

Die Handlung spielt auf Terra 2, wo die Menschheit nach Zerstörung der Erde eine neue Heimat fand. 300 Jahre nach der Besiedelung herrschen Clans über diese Welt. Die einfache Bevölkerung leidet unter der willkürlichen Herrschaft und der unersättlichen Gier der Clanführer.
Wer die geforderten Abgaben nicht zahlen kann, wird deportiert und zur Zwangsarbeit verpflichtet.
Hunger, Ausbeutung und öffentliche Hinrichtungen bestimmen den Alltag der Bürger.

Die Handlung dreht sich um Larissa und Chris
 Larissa wächst in der Oberschicht auf. Sie hat alles, was man sich wünschen kann. Reichtum, ein schönes Zuhause, Schutz. Dennoch ist sie unzufrieden. Sie fühlt sich eingeengt durch die starren Regeln und Vorschriften ihrer Gesellschaftsschicht.
Chris verbrachte die ersten Jahre seiner Kindheit in der Unterschicht. Er musste mitansehen, wie Clankrieger seine Eltern töteten, verlor dann auch noch seinen Bruder durch die Clans. Er schwor sich diese willkürliche Herrschaft zu beenden. Dann trifft er auf Larissa.
Beide sind – natürlich - voneinander angezogen. Doch ihre Herkunft, ihre Ansichten, alles woran sie glauben, ist komplett gegensätzlich.

Die Kernfrage meines Buches "Was würdest du opfern im Kampf um die Freiheit?", betrifft auch, oder besser grade diese beiden so unterschiedlichen Menschen.
Aber eigentlich betrifft diese Frage uns alle.

Bei der McLain-Reihe, (der erste Teil erscheint voraussichtlich im Juni) geht es um die Brüder Blake und Sam McLain.
Sieben Jahre waren beide in einem Labor gefangen. Blake wurde als Testperson benutzt, Sam dazu seinen Bruder unter Kontrolle zu halten. Im Alter von fünfzehn und neun Jahren gelingt ihnen die Flucht. Verfolgt von den Häschern des Laborleiters beginnt eine Jagd quer durch die USA die mehrere Jahre andauert.

4. Wie kamst du auf die Ideen zu deinen Werken?  

Es sind immer die Protagonisten, die zuerst in meinem Kopf erscheinen. Plötzlich sind sie da, sagen einen Satz, erregen meine Aufmerksamkeit.
Ich frage sie dann: „Wer bist du? Warum wurdest du so?“
Und dann erzählen sie mir ihre Geschichte.

Nur bei den McLains war es etwas anders.
Im Frühjahr 2015 traf ich in einer Autorengruppe auf Nina Döllerer. Sie suchte Testleser für ihren Fantasy-Roman. Ich meldete mich und daraus entstand eine tiefe Freundschaft.
Bis zu der Idee „Lass uns mal etwas zusammen schreiben“ war es nicht weit.
Nur was?
Schnell einigten wir uns darauf, es sollten zwei Brüder sein. Jede von uns übernahm eine „Rolle“
Geplant war ein Buch. Es wurden sieben draus :-D

5. Beschreibe doch mal den Weg von der Idee zum Buch:

Es fängt wie gesagt immer mit den Protagonisten an. Als erstes lerne ich sie ganz genau kennen. Vom Tag ihrer Geburt an bis zu dem Moment in dem sie in meinem Kopf auftauchen weiß ich alles über sie.
Was treibt sie an? Was hemmt sie? Welche Ziele haben sie? Warum wollen sie diese erreichen? Was steht ihnen dabei im Weg?
Danach folgt der „Weltenbau“. Wo spielt die Geschichte? Könnte sie auch woanders spielen? In welcher Umgebung leben sie?
Aus all dem ergibt sich dann die Handlung. Den Punkt an dem die Protagonisten gerade stehen habe ich ja schon. Ihr Ziel kenne ich auch. Anfang und Ende stehen also fest (meist endet die Geschichte dann doch anders als geplant, da meine Protagonisten ihren eigenen Kopf haben und nur allzu oft das Ruder übernehmen ^^)
Nun muss ich mir nur noch überlegen, wie sie zu ihrem Ziel kommen, was oder wer sie daran hindert es zu erreichen, warum sie gehindert werden.
Es folgt die Kapitelplanung, dann geht es endlich los mit dem Schreiben 


6. Wie hast du es geschafft deine Bücher zu veröffentlichen? Ich stelle mir das nicht leicht vor

Zu veröffentlichen ist leicht. Jeder kann heutzutage alles veröffentlichen. Leider …
Gut zu veröffentlichen ist etwas anderes. Es gilt jede Menge Entscheidungen zu treffen.
Verlag oder nicht? Wo finde ich einen Lektor? Wie bezahle ich den? Buchsatz? Wie geht das?
Was sind Hurenkinder, was sind Schusterjungen? Wo veröffentliche ich? Nur ebook oder auch Print? Wie soll ich Leser finden, es kennt mich doch niemand :-o

All das muss man für sich entscheiden und auch lernen.

Mein Vorteil ist, dass ich 15 Jahre im Buchhandel gearbeitet habe. Daher war für mich von Anfang an klar: „Die Macht der Clans“ wird nicht bei einem Verlag erscheinen. Dazu ist das Genre nicht klar genug definiert. Kein Buchhändler wüsste, wo er den Titel platzieren sollte.

Bei der ersten Veröffentlichung war ich noch relativ blauäugig. Ich dachte: „Bring es raus, die Leser finden es dann schon“
Nun, so funktioniert es nicht :-D

7. Hattest du Hilfe beim Schreiben?

Beim Schreiben selbst nicht, außer natürlich bei den McLains.
Hinterher hatte ich Hilfe. Ich kann mich glücklich schätzen ein sehr gutes Netzwerk von Testlesern und anderen Autoren im Rücken zu haben.
Ich bin Admin im Autoren_Netzwerk , so bekommen meine Admin-Kollegen meine Texte als erstes zu lesen. Zudem zwei bis vier Testleser (Autoren, aber auch „nur“ Leser)
Dadurch merke ich schnell, ob es noch Schwächen im Text gibt.
Dann geht das ganze ins Lektorat. Bei dem findet mein Lektor, der großartige Oliver Jung-Kostick, immer etwas. Schrecklich, was man bei den eigenen Texten alles so übersieht :-o

8. Wie viel schreibst du so am Tag?

Das ist ganz verschieden. Ich habe ja auch noch einen Brotjob und meine Familie möchte mich ab und an mal sehen. Aber ich bemühe mich, täglich mindestens 500 Wörter zu schreiben.

9. Was hast du gemacht, wenn du nicht wusstest, wie es weitergehen soll?

Die Protagonisten gefragt. Klingt merkwürdig, aber die wissen meist ganz genau, woran es liegt, dass man nicht weiter kommt.
 Ein Auszug? (Er entstand, als ich im ersten Teil nicht weiter kam)

Ich: Du warst nicht erfreut, als Larissa in den Quan Bergen auftauchte und Dave sie in die Basis brachte. Warum?
Chris: Ist das nicht offensichtlich? Nicht mal ich selbst möchte dort sein. Ich bin da, weil ich es muss. All die Menschen dort verlassen sich auf mich. Aber ich will die Clans zerstört sehen. Und darum tue ich, was ich tun muss
Larissa ist einfach losgestürmt. Sollte mir das vielleicht schmeicheln, dass sie sich meinetwegen in Gefahr brachte? Hast du nicht gesehen, in was für einen Zustand sie in der Basis ankam? Sie war halbtot. Sie hätte in diesen scheiß Bergen drauf gehen können. Sie überlegt einfach nicht.
Und Sie gehört einfach nicht in diese Basis. Sie hat besseres verdient
Ich: Etwas Besseres als dich?
Chris: Naja, was könnte ich ihr schon bieten? Haus, Kinder, weißer Gartenzaun (er lacht bitter auf) ganz bestimmt nicht. Sie wäre ständig in Gefahr
Ich: Dann denkst du also, all diese Menschen in der Basis sind dauerhaft in Gefahr? All die Männer, Frauen, Kinder sind dort nicht sicher?
Chris: Sie sind so sicher, wie es irgendwie geht. Aber die Gefahr entdeckt zu werden, angegriffen zu werden, sich verteidigen zu müssen, kämpfen zu müssen, sie ist allgegenwärtig. Jeden verdammten Tag. Und wenn du raus gehst zu einem Einsatz, du weiß nie, ob du wieder zurück kommst…
Außerdem, was soll sie in der Basis? Es gibt dort nichts für sie. Sie kann nicht mal eben shoppen gehen, sich mit Freundinnen treffen, Clubs besuchen, Party machen. Ich kann ihr dort nichts bieten. Außer einen Platz zum schlafen und Nahrung…
Ich: Ich hatte nicht den Eindruck, als ob es ihr auf Shoppen, Clubs und Party ankommt?
Chris: Sie stammt aus der Oberschicht, sie ist einen gewissen Komfort gewöhnt. Und den kann ich ihr einfach nicht bieten.
Ich: Hast du nicht selbst gesagt, sie wäre anders als jeder andere Angehörige der Oberschicht, den du bisher begegnet bist?
Chris: Ist sie ja auch. Aber mahaaannn (er fährt sich durch Haar) ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll…
Ich: Versuch es einfach?
Chris: Draußen, da hatte sie alles, was sie braucht und noch viel mehr. Viel Platz zum Wohnen, Freundinnen, mit denen sie reden konnte, Menschen, denen sie vertrauen konnte, eine Ausbildung, eine Berufung, sie hatte Beschäftigung und die Möglichkeit sich auszusuchen ob sie da jetzt grade Bock drauf hat oder nicht, sie hatte ihre Familie…
Das alles kann ich ihr nicht bieten. Ich kann ihr eines meiner Zimmer abgeben ok. Ein Zimmer, keine Suite. Ein Zimmer, mit Bett, Schrank, einem Regal. Keine Küche, kein Luxusbad, aber zumindest müsste sie das Bad nur mit mir teilen und müsste nicht die Gemeinschaftsduschen benutzen. Wow, was ein Held ich bin, nicht wahr?
Wir haben nicht unendlich Platz. Gott, ich habe 5, 6 köpfige Familien hier unten, die müssen sich zwei Zimmer teilen. Wir haben Kantinen, keine Küchen, wo man sich mal eben das brutzeln kann, worauf man grade Lust hat. Das Nahrungsangebot ist beschränkt. Weißt du, wie wir unser Geld machen?
Ich: Ähm ja, ich hab es mir ausgedacht?
Chris: Ja, aber hast du da mal richtig drüber nachgedacht? Wir gehen raus und stehlen. Wir wissen wann die Clans ihre Abgaben holen und wir holen sie uns zurück. Hast du da auch nur ein Wort drüber geschrieben? Nein, nicht wahr? Kein Wort davon, wie gefährlich dieser ganze Scheiß ist. Kein Wort davon, dass wir Diebe sind. Diebe und Bettler. Überrascht, dass wir Bettler sind? Wir bekommen Unterstützung aus Gebieten mit nicht ganz so hohen Abgaben, aus der Mittelschicht auch, vereinzelnd aus der Oberschicht. Und was ist das anderes als betteln?
Ich: Dafür, dass du deine Emotionen immer unter Kontrolle hast, lässt du grade ganz schön viel Bitterkeit durchkommen…
Chris: Suprise Suprise…. Dann frag nicht, wenn du die Antworten nicht wissen willst…
Ich: Tschuldigung… Aber ich glaub jetzt seh ich klarer.
Chris: Wie schön für dich….
Ich: Du musst nicht arschig sein
Chris: Leck mich
Ich: Du hast schon einen geilen Knackarsch…
Chris: Und du merkst schon, dass das hier ein ganz kleines bisschen krank ist?

Danach sah ich klarer. Es war mir z.B. überhaupt nicht bewusst, dass Chris nicht der strahlende Held sein wollte, als den ich ihn sah :-o

10. In welchem Buch würdest du gerne leben?

  Das ist eine sehr schwere Frage. Geht auch Buchreihe? Dann nehme ich die Black Dagger Reihe *-*
Macht der Clans wäre toll, Mclains wäre toll, Zessalonn wäre toll, Aber sind wir mal ehrlich, ich würde dort keine Woche überleben :-D


11.Trifft man dich auf Messen an?

Dieses Jahr war ich in Leipzig, allerdings nur als Besucher. Ich liebe die Atmosphäre auf den Messen und natürlich überlege ich auch einmal als Aussteller dort zu sein. Doch auch hierbei gilt: So viel zu tun, so viel zu planen und so wenig Zeit.
Vielleicht klappt es 2019 

12. Nun hast du noch Raum, deiner Kreativität freien Raum zu lassen:

Hm, vielleicht interessiert es einige, wie es sich als Autorin so mit den Protagonisten lebt?
Es kommt dabei ab und an zu merkwürdigen Gesprächen ^^

 „Chris!“
Ich kann nicht verhindern, dass meine Stimme einen leicht hysterischen Unterton hat. Aber es ist Montag 20.30 Uhr und ich habe noch immer kein weiteres Wort an dem dritten Teil meiner Reihe geschrieben. Wie soll ich auch, wenn mein Protagonist mich andauernd abblockt. Das muss ein Ende haben. Jetzt!
„Ich weiß, dass du mich hörst, also komm schon endlich her! Wir müssen reden“, füge ich, in der Hoffnung auf eine Reaktion hinzu.
Und wirklich, er erscheint. Mit mürrischem Gesichtsausdruck und vor der Brust verschränkten Armen lehnt er am Türrahmen. „Was willst du?“
Begeisterung sieht anders aus, Freude über ein Wiedersehen auch.
„Wir müssen arbeiten“, erkläre ich ihm dennoch geduldig.
Er hebt eine Braue. „Wir?“ Seine Stimme klingt ätzend. „Hast du jetzt wieder Zeit für mich, ja?“
Ich widerstehe dem Drang die Augen zu verdrehen. „Natürlich. So war es doch von Anfang an geplant.“
„Du meinst, bevor du diese drei Testosteronjunkies in dein Leben geholt und beschlossen hast, ihre Geschichte wäre wichtiger als meine?“
„So war es doch gar nicht, dass weißt du.“
„Weiß ich das?“ Er schiebt sein Kinn nach vorn.
Ich finde Trotz steht ihm nicht, aber ich hüte mich ihn darauf hinzuweisen. Stattdessen kneife ich die Augen zusammen und betrachte ihn genauer.
„Du bist eifersüchtig.“, stelle ich dann fest.
Er schnaubt nur. „Auf was? Auf diese Idioten, die du ohne Sinn durch dieses merkwürdige Land hetzen lässt? Wohl kaum. Warum geht es bei ihnen schon? Um eine Handvoll Leben, während ich um die Zukunft eines ganzen Planeten kämpfe. Die können mir nicht das Wasser reichen.“
„Arroganz steht dir nicht.“
Er wird stocksteif. Sein Blick scheint mich in handliche Würfel zerteilen zu wollen. Eine reife Leistung bei meinem Umfang. Ich bin allerdings entschlossen mich nicht einschüchtern zu lassen.
„Setz dich“, bitte ich ihn, „und erzähl mir, was wirklich los ist.“
„Was los ist?“ Er stößt sich von der Wand ab, aber anstatt sich zu setzen, fängt er an unruhig im Raum umher zu gehen. „Du lässt mich mitten auf der Flucht zurück. Weißt du eigentlich, was für Folgen es hatte, was du Batisté mit mir hast anstellen lassen?“
„Nein, wie denn, wenn du dich weigerst mit mir zu reden. Ich hab versucht mich in dich hinein zu versetz…“
„Schwachsinn“, unterbricht er mich. „Du hast mich in diesen Gleiter gesetzt und so tun lassen, als wäre nichts geschehen. Ich bin kein Übermensch, du Superautorin!“
Ups, er wird unfair. Es ist also ernst. Warum hab ich ihn nicht zu einem Mann gemacht, der einfach mal sagt, was er meint, anstatt ständig seine Gefühle zu verstecken? Innerlich zucke ich mit der Schulter. Um ihn zu ändern ist es zu spät und eigentlich gefällt er mir auch wie er ist.
„Starrst du mich schon wieder an?“ Nur schwach dringt seine Stimme zu mir durch.
Mist, ertappt. Schnell schiebe ich das Bild eines anderen vor mein inneres Auge. Jemanden mit breiten Schultern und einer Stimme wie aneinander reibende Kiesel.
„Tu das nicht!“, schnapp Chris. „Denk nicht an IHN während du mit mir sprichst!“
„Hör auf in meinen Kopf zu sehen“, wehre ich mich.
„Ich bin IN deinem Kopf!“
Oh, dem hab ich nichts entgegenzusetzen. Warum vergesse ich das nur ständig?
„Wenn du endlich mal aufhören könntest über IHN und seine Kindheit, seine Vergangenheit, sein ganzen Leben nachzudenken, könntest du mir auch zuhören, wenn ich versuche mit dir zu reden“, wütet er weiter.
Verdammt, er hat recht.
„Ich höre dir jetzt zu“, versuche ich ihn zu beruhigen.
„Welche Ehre für einen grünen Jungen.“
Ach darum geht es? Ein dummer Spruch, den ich vor Monaten einmal machte, indem ich Chris verglich mit… Nein, ich habe versprochen nicht an ihn zu denken.
„Du weißt, dass es nicht so gemeint war.“
Prüfend mustert er mich, dabei muss er wissen, dass es stimmt. Hat er mich doch soeben selbst darauf hingewiesen, er ist IN meinem Kopf.
„Gut“, mault er und lässt sich endlich dazu herab sich zu setzen. „Dann mach mich endlich wieder zu dem, der ich bin. Zu einem normalen Mann, der kämpft. Nicht zu einem Supermann, der alles ohne Folgen hinnimmt.“
„Du willst leiden?“
Sein Blick bohrt sich in meinen und mir bleibt die Luft weg. Für einen kurzen Moment gewährt er mir Einsicht in sein Inneres. Ich sehe Schmerz, körperlich als auch seelisch und muss schlucken.
„Das warst du“, sagt er ohne Vorwurf. „Du hast mich da hinein getrieben, Nun hol mich da auch wieder heraus.
Ich kann nur nicken. „Hilfst du mir dabei?“
„Hab ich eine andere Wahl?“ Er seufzt, aber zumindest wirkt er kooperativ.
„Gut, womit fangen wir an?“
„Womit wohl? Mit der Playlist natürlich. Kein Wunder, dass du nur Mist schreibst, wenn du SEINE Musik hörst“
Das klingt wie ein Plan, daher nehme ich diesen Kommentar einfach hin, grinse erleichtert und drehe die Musik an.
„Also, los geht´s“
Leise beginnt er zu sprechen …


Nochmals danke, für dieses tolle Interview. Wenn sie und Chris euch gefallen haben, dann könnt ihr hier nochmal nachlesen, wie Liebesrebellion fand.

~Anna


Freitag, 12. Mai 2017

♠Rezension♠ The Experiment

Da ich momentan nicht mehr so viele Serien gucke, habe ich mal wieder eine Filmrezension für euch.
Es handelt sich um den Film "The Experiment".

Kurzbeschreibung: 
26 Männer melden sich freiwillig zu einem psychologischen Versuch, bei dem sie gemeinsam in ein Gefängnis eingesperrt werden. Die Probanden werden dort in Wärter und Häftlinge aufgeteilt und willigen in Regeln ein, die teilweise ihre Grundrechte verletzen. Doch in der zunächst noch gut gelaunten Gruppe der Experiment-Teilnehmer entwickelt sich schon bald eine fatale Dynamik, die immer mehr in eine Spirale der Gewalt umkippt. Doch die Wissenschaftler wollen das Experiment nicht so einfach abbrechen.


Cast:
Travis: Adrien Brody

Barris: Forest Whitaker

Chase: Cam Gigandet

Nix: Clifton Collins junior

Benjy: Ethan Cohn


Fazit:
Der Film ist ein US-Remake des deutschen Psychothrillers
"Das Experiment". Ich bin selten von Remake's beeindruckt, aber dieser Film war nicht schlecht. Ich war positiv überrascht und nach den ersten 10-15 Min. (Einleitung) des Films, konnte ich nicht einmal mehr auf mein Handy schauen. Der Film hat mich echt gepackt,
Gibt man einem schwachen, unterdrückten Menschen Macht, so wird er sie nutzen und höchst wahrscheinlich wahnsinnig werden. Sperrt man einen friedlichen Menschen ein und tut ihm schreckliche Dinge an, so wird er sich wehren.
Genau das zeigt dieser Film und die Art, wie er es macht ist großartig.
Ich kann den Film empfehlen, allerdings sollte man sich nicht unbedingt zu sehr hineinsteigern.

~Pierre


Mittwoch, 10. Mai 2017

Mitmach-Mittwoch #013: Selfpublisher vs. Verlagsautor


Wenn ihr beim Mitmach-Mittwoch mitmachen wollt, klickt oben auf die Seite und findet heraus, wie es funktioniert. Oder findet ein Thema, zu welchem ihr was zu sagen habt! :)

Thema des Mitmach-Mittwochs #013: Selfpublisher vs. Verlagsautor

Den Beitrag heute hat Thalea Storm geschrieben. Ich freue mich sehr, darüber! Los geht's:


Vielen Dank, dass ich die Möglichkeit erhalte, heute - als Selfpublisherin - meine Meinung zu diesem Thema zu sagen.
Ich habe mich 2016 bewusst für das Selfpublishing entschieden.
Warum? Weil es einfach eine tolle Möglichkeit ist, die eigenen Werke zu veröffentlichen, ohne dabei auf einen Verlag angewiesen zu sein. Für jemanden, der völlig unbekannt ist, ist ein Vertrag bei einem Verlag eher ein Traum als Realität. 
Allerdings bringt jeder Weg seine Vor- und Nachteile mit sich.
Aus Autorensicht finde ich es sogar vorteilhaft, wenn man zumindest als Selfpublisher beginnt, denn man erhält zwangsläufig Einblick in alles, was zum Bücher schreiben und veröffentlichen dazu gehört. Und das ist nicht nur ein entspanntes am Fenster sitzen, gedankenverloren in die Natur schauen, sich inspirieren lassen und dann losschreiben. Nein, das ist richtig harte Arbeit. Niemand nimmt einem bspw. das Marketing ab. Und ganz ehrlich: Auch wenn es sehr anstrengend ist, sich um alles selbst zu kümmern, möchte ich gerade den Marketingteil nicht missen, denn so sind tolle Verbindungen, Bekanntschaften und Kontakte entstanden. 
Allerdings kämpft man als Selfpublisher um jedes verkaufte Buch und schafft nicht diese Reichweite, wie es die Marketingstrategien von großen Verlagen tun würden. Andererseits gibt es niemanden, der hinter einem steht, mit dem Finger auf die Uhr zeigt und beim Bücher schreiben Druck macht, weil das Veröffentlichungsdatum ansteht. Auch werden beim Selfpublishing keine Bücher auf Themenvorgabe, sondern schlicht und ergreifend von dem Geschrieben, was den Autor wirklich berührt und ihm auf der Seele liegt. Ich habe schon Leser gehört, die da Unterschiede bemerken und Selfpublisher-Bücher mittlerweile vorziehen. 
Aber so schön das als Selfpublisher auch klingt, diese ganzen offenstehenden Türen für uns locken auch viele sogenannte „Autoren“ an, die ihre Bücher fernab jeder Qualität anbieten und damit nur schnelles Geld machen wollen. Das wirkt sich auf uns alle aus, sodass wir doppelt und dreifach so viel kämpfen müssen. Das ist sehr schade, denn ich kenne wahnsinnig gute Selfpublisher, die mit Herzblut und bestem Wissen und Gewissen ihre Bücher schreiben und veröffentlichen. Dazu zähle ich mich selbst übrigens auch. 

Generell denke ich, dass jeder gewissenhafte Autor - egal ob Selfpublisher oder Verlagsautor - eine tolle Leistung vollbringt, wenn er mit Leib und Seele schreibt. Schreiben ist eben eine Berufung und kein Beruf an sich. 
Und wenn bei mir eines Tages der richtige Verlag an die Tür klopft, werde ich mit Freuden auch diesen Weg gehen und diese Vorzüge genießen.😊 

Ich möchte Thalea für diesen tollen Einblick in das Leben eines Autors danken.
Habt ihr Erfahrungen mit dem Selfpublishing oder sind euch schon benannte Unterschiede aufgefallen?
Erzählt uns eure Meinung, wir würden uns freuen!

~Anna und Thalea

Thema für nächste Woche: Kochen mit Pierre :)

Dienstag, 9. Mai 2017

♡Rezension♡ Miss Kiss und die Sache mit dem Küssen Müssen

Titel: Miss Kiss und die Sache mit dem Küssen Müssen
Autorin: Eva Hierteis
Verlag: cbj 
Seiten: 200
Kaufen könnt ihr es bei cbj oder bei Amazon



Danke an das Bloggerportal von Randomhouse, das mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zukommen lassen hat!



Klappentext:
Um Milly, elf Jahre, elf Monate und elf Tage, ist das Kussfieber ausgebrochen: Ihre beste Freundin küsst Leon, ihre ärgste Feindin küsst, was ihr in den Weg kommt, ihre Mutter küsst den Falschen und ihr Hund küsst sowieso jeden. Milly hat echt genug. Bald ist sie zwölf und immer noch ungeküsst – das geht doch nicht! Ein Kuss muss her. Fragt sich nur, wie, wo, wann und vor allem von wem. Bücher, Zeitschriften, Fernsehen und ein unsagbar peinliches Gespräch mit ihrem Vater bringen sie nicht weiter. Also fasst Milly einen Plan. Unter dem Decknamen Miss Kiss gibt sie eine Anzeige im Szenemagazin der Stadt auf. Aber was dann passiert, stürzt Milly in die größte Katastrophe ihres Lebens.

Beurteilung:
Das Buch begann ich ohne große Erwartungen, aber ich fand es so süß, dass ich es unbedingt haben wollte. Zum Glück hab ich es auch bekommen.
Miss Kiss ist die 11-Jährige Milly und zunächst war ich ihr gegenüber schon ein bisschen kritisch. Aber ich habe mich darauf eingelassen, denn ich finde Milly ist eine super 11-Jährige. Sie ist naiv und überdramatisch.
Sie hat mich trotzdem nicht genervt, meistens müsste ich eher über zu lächeln. Mit 11 Jahren, also fast 12 ist das Leben auch schwer, wenn man ungeküsst ist.
Das Buch war erheiternd, mit Spannung und Lachern. Natürlich keine große Literatur, aber gerade unter dem Punkt betrachtet, dass es eigentlich für jüngere Menschen ist, ist es super. 200 Seiten finde ich für diese Leser auch absolut perfekt, ich hätte auch gerne noch 100 Seiten mehr gelesen, besonders wenn Milly dann wieder auf verrückte Ideen kommt. (Aber es wird eh eine Fortsetzung geben)
Außerdem gefielen mir die Kapitelüberschriften sehr gut. Hier ein Beispiel: !. Kapitel ... in dem ich einen Brief küsse und in einem Briefkasten feststecke.
Die Charaktere sind so wie man sie erwartet, der nervende Bruder, die doofe Klassenkameradin oder die beste Freundin, alles vorhanden, so wie es in dem Leben einer 11-Jährigen auch sein muss.

Reading-Challenge:
Die Kategorie "A book set around a holiday other than christmas" passt relative gut, da sich besonders das Ende um Halloween dreht. Also kommt es da jetzt hin

Fazit: 
Man sollte diesem Buch ruhig eine Chance geben. Oder man drückt es seinen Kindern in der Hand. Beides eine gute Lösung. Das Buch ist des Lesens wert.

~Anna

Montag, 8. Mai 2017

♡Rezension♡ Das Juwel - Die Gabe


Titel: Das Juwel - Die Gabe
Autorin: Amy Ewing
Verlag: Fischer FJB
Seiten: 448
Kaufen könnt ihr es bei FBJ oder bei Amazon


Klappentext:
"Darf ich dir eine Frage stellen, Nummer 197?", sagt Lucien leise. "Willst du dieses Leben?"

Prunkvolle Schlösser, schöne Kleider, rauschende Feste. Stell dir vor, du wirst aufgrund deiner Begabung für ein solches Schwelgen in Luxus auserwählt. Du darfst im Palast der Herzogin wohnen. Aber was passiert, wenn du ihr trotz deines herausragenden Talents und deiner außergewöhnlichen Schönheit nicht geben kannst, was  sie verlangt?

Beurteilung:
Nach ausgiebigen Erzählungen, warum ich dieses Buch lesen sollte, habe ich es dann auch getan. 
Anfangs beginnt es ganz gemächlich und führt an die Geschichte langsam heran. Das ist auch gut so, immerhin geht es um eine völlig andere Gesellschaft, die man erstmal verstehen muss. 
Dafür, dass es anfangs eher langsam war, gibt es am Ende richtig Gas und wird von Seite zu Seite spannender. Trotzdem ist das Buch sehr interessant und überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen. Viele Dinge hätte ich so nicht erwartet, sie haben mich manchmal erfreut und auch oft erschreckt. 
Ich bin irgendwo zwischen entzückt und schockiert, wenn ich sagen sollte, wie ich mich jetzt fühle. 
Amy Ewing hat eine wirklich faszinierende und erschütternde Geschichte verfasst. 
Auch die Charaktere sind sehr gut entwickelt. Einige sehr sympathisch und andere so gar nicht. 
Ich hoffe, dass sich in den weiteren Bänden alles zu einem Happy-End dreht!

Fazit:
Langsamer Auftakt, rasantes Ende. Eine spannende und erschütternde Geschichte, die es verdient gelesen zu werden. 

~Anna

Sonntag, 7. Mai 2017

Das Wort zum Sonntag: Disneyfilme

Heute wollte ich mal wieder beim Wort zum Sonntag mitmachen. Ich finde Stefanie hat sich heute ein ganz tolles Thema ausgewählt.

Es geht um Disneyfilme. Wie ihr vielleicht wisst, habe ich mittlerweile jede Menge davon. Ich gucke sie super gerne und bin sehr froh, dass Pierre diese Leidenschaft teil. Gestern Abend haben wir sogar -passend zum Thema- Vaiana geguckt.

Jetzt möchte ich euch meine Top 3 auflisten... Das wird verdammt schwer, weil es so viele tolle Filme gibt.

1. Küss den Frosch - Hier bin ich mir absolut sicher. Ich liebe diesen Film. Tiana ist eine der coolsten "Prinzessinnen" meiner Meinung nach. Auch die Nebenrollen wie Louis, Ray und Mama Odie sind mit so viel Charme erstellt worden. Den Film kann ich immer und immer wieder gucken, er wird nie langweilig. Und ich muss sagen, dass der Schattenmann -neben Ursula- einfach der beste Bösewicht ist.

2. Die Hexe und der Zauberer - Dieser Film begleitet mich schon seit frühen Tag. Immer wenn er im Fernsehen lief mussten wir ihn gucken. Diese Liebe ging ja soweit, dass ich mich als Merlin verkleidet habe. Das Beste in diesem Film ist aber einfach die Eule Archimedes. Niemand bringt mich so gut zum Lachen wie er es kann. Wenn man bedenkt, wie alt dieser Film ist, dann ist er wahrlich ein Meisterwerk. Ich liebe ihn!

3. Mary Poppins - Kein Kindermädchen ist so bezaubernd wie Mary. Auch dies ist ein Film, den ich ständig gucken wollte/will. Er hat auch ziemlich viele coole Lieder. Tagelang habe ich von denen einen Ohrwurm! Ein Klassiker und Meisterwerk.

Normalerweise hätte ich Die Schöne und das Biest auch ganz weit vorne angeordnet. Aber durch die Neuverfilmung und den Hype darum wurde mir der Charme einfach zerstört. Belle war immer meine Lieblingsprinzessin, aber Emma Watson hat das Bild zerstört. (Und wenn ihr das anders sehr ist das okay, aber für mich ist das leider so). Auch Merida liebe ich, was mit daran liegt, dass Pierre manchmal genauso eine Mähne hat wie sie. Außerdem ist sie cool!

Welche Disneyfilme liebt ihr?

~Anna

Freitag, 5. Mai 2017

♫Rezension♫ Känguru-Offenbarung

Titel: Die Känguru-Offenbarung
Autor: Marc-Uwe Kling
Sprecher: Marc-Uwe Kling
CDs: 6
Länge: 460 Minuten
Erhältlich bei Amazon


Klappentext:
Die fulminante Fortsetzung der Fortsetzung!

"Vietnam ist ein bisschen so wie ein Oasis-Konzert", sage ich. "Man hätte 1994 hingehen sollen."
"Quatsch! Vietnam ist wie ein Stones-Konzert", sagt das Känguru. "Man muss 1973 dabei gewesen sein!"

Das Känguru und der Kleinkünstler verfolgen den mysteriösen Pinguin um die halbe Welt. Wird es ihnen gelingen, den bösartigen-bourgeoisen Weltverschlechterungsplan des falschen Vogels zu durchkreuzen?

Beurteilung:
Da wir den dritten Teil nicht als Buch haben, aber eine Freundin die Hörbücher hat, haben wir beschlossen es zu hören. Und was soll ich sagen, das Hören war viel besser als das Lesen. Dadurch, dass Kling die Bücher selber liest, werden sie noch viel authentischer. Die Charaktere werden zum Leben erweckt und es macht unglaublich viel Spaß ihm zuzuhören. Viele der alten Bekannten wurden ergänzt durch neue Charaktere. Auch liefert das Buch wieder viel Stoff, für Zitate und auch einige neue Ideen des Asozialen Netzwerks.
Von der Geschichte ist es mindestens genauso lustig und interessant, wie die Vorgänger. Die Zeit verging wie im Flug. Die Feindschaft zwischen Pinguin und Känguru steht im Fokus und ist ein ziemlich spannender Gedankengang, auch wenn das Känguru nicht alle Pinguine hasst.

Reading-Challenge:
Lustigerweise kann ich dieses Hörbuch zuordnen, obwohl es ja an sich kein Buch ist. Aber es gibt die Kategorie "An audiobook". Erklärt sich von selbst!

Fazit:
Es war ein grandioses Ende einer tollen Trilogie. Ich würde jedem empfehlen die Hörbücher zu hören. Sie machen noch mehr Spaß, als die Bücher.

~Anna

  

In der Plauderecke mit... Tobias Kühnlein

Das heutige Interview habe ich mit Tobias Kühnlein geführt. Mal gucken, was er uns so verraten mag!


Darf ich vorstellen: Tobias Kühnlein
1. Verrate uns wer du bist und wo wir dich im Internet finden können:
Mein Name ist Tobias Kühnlein, ich bin 34 Jahre alt, geboren und aufgewachsen im südlichsten Zipfel Oberfrankens. Mich und meine Bücher findet ihr im Netz unter www.wahnsinnsbuecher.de oder auf Facebook unter www.facebook.com/derwahnsinn.buch

2. Wie viele Bücher hast du geschrieben?
Bislang gehen zwei Bücher auf mein Konto. Nebenbei schreibe ich aber auch noch sporadisch für www.infranken.de, www.gbase.ch und verfasse außerdem Texte und Inhalte für New European Championship Wrestling, die Wrestling-Liga von Alex Wright. (www.new-wrestling.de) 

3. Wie heißen deine Bücher und wovon handeln sie?
Mein erstes Buch heißt "Der Wahnsinn hat Spätschicht - Wahre Geschichten vom anderen Ende der Servicewüste". Es handelt auf sehr humorvolle, augenzwinkernde aber auch kritische Weise von meinen Erlebnissen in meinem Beruf als gelernter Einzelhandelskaufmann. 
Die Fortsetzung "Der Wahnsinn macht Kassensturz" führt dieses Thema und die Geschichte dann weiter. Beide Bücher sind in erster Linie zur Unterhaltung und zum Schmunzeln und Lachen gedacht, haben aber auf den zweiten Blick durchaus auch ernste Botschaften. 


4. Wie kamst du auf die Ideen zu deinen Werken? 
Nachdem ich einige Jahre im Verkauf arbeitete, sammelten sich in meinem Kopf die kuriosen Geschichten, die man tagtäglich im Einzelhandel erlebt. Merkwürdige Kunden, verrückte Wünsche, seltsame Beratungsgespräche und vieles mehr. Irgendwann hatte ich so viele absurde Geschichten erlebt, dass ich damit begann, sie aufzuschreiben. Zu dem Zeitpunkt war allerdings nie geplant, diese in Buchform zu veröffentlichen.  

Sein Debüt
5. Beschreibe doch mal den Weg von der Idee zum Buch:

Nun, die Idee habe ich ja eben schon beschrieben. Die vielen kuriosen Erlebnisse aus meinem Beruf wollte ich einfach irgendwie aufschreiben. Ich arbeitete mit größeren Unterbrechungen zwei Jahre lang an der Rohfassung, habe irgendwann Figuren hinzugefügt und Kapitel inhaltlich verbunden. Nach einer langen Zeit war dann ein erster Entwurf mit 150 Seiten fertig, den ich einer guten Freundin und damaligen Kollegin zum Geburtstag schenkte. Sie war begeistert davon, ebenso meine Familie und einige Freunde, also kam irgendwann die Idee, es wirklich als Buch zu veröffentlichen. 





6. Wie hast du es geschafft deine Bücher zu veröffentlichen? Ich stelle mir das nicht leicht vor
Als ich den Entschluss getroffen hatte, mein erstes Werk tatsächlich als Buch in den Handel zu bringen, habe ich im Netz recherchiert, welche Möglichkeiten ich habe. Natürlich hätte ich versuchen können, mein Buch bei Buchverlagen ins Programm zu bringen, aber das hätte sehr lange gedauert und womöglich hätte ich das Buch auch verändern müssen. Irgendwann stolperte ich über die Book on Demand-Variante, konkret über den tredition Verlag, habe mich genauer erkundigt und dann beschlossen, mein Buch auf diesem Weg der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und es hat blendend funktioniert.

7. Hattest du Hilfe beim Schreiben? 
Nein, ich war schon seit meiner frühen Schulzeit ein recht guter Schreiber. Meine Aufsätze in Deutsch hatten immer sehr gute Noten, von der Grundschule bis zum Fachabitur. Die meisten meiner Deutschlehrer mochten meinen Stil und auch die Arbeit für die verschiedenen Magazine, für die ich schreibe und schrieb, hat mir sehr geholfen, meinen Stil zu festigen. Allerdings gab es bei jedem Buch einige Korrekturleser, da man einfach irgendwann den Blick für Details verliert.

8. Wie viel schreibst du so am Tag? 
Das kann ich so genau nicht sagen. Ich schreibe, wenn zwei Dinge eintreten. 1. Ich habe Lust zu schreiben. 2. Ich weiß, was ich schreiben möchte. 
Meistens formuliere ich die Ideen und Gedanken unbewusst in meinem Kopf und erst wenn ich das Gefühl habe, dass ich eine gute Passage oder ein gutes Kapitel im Kopf habe, setze ich mich an den Computer und schreibe es nieder. Es kann dann aber auch mal sein, dass ich mehrere Wochen gar nichts aufschreibe. Man sollte sich nicht zum Schreiben zwingen müssen.

9. Was hast du gemacht, wenn du nicht wusstest, wie es weitergehen soll?
Ich habe pausiert. Manchmal Tage, manchmal Wochen, manchmal sogar einen oder zwei Monate. Dann lasse ich das Script liegen, kümmere mich um andere Dinge und versuche, eine gewisse Distanz zum Projekt aufzubauen. Nach einigen Woche werfe ich dann wieder einen Blick darauf, lese mir das Script nochmal in Ruhe durch und habe dann meistens neue und frische Impulse, wie es weitergehen kann. Geduld ist dabei sehr wichtig.

10. In welchem Buch würdest du gerne leben?"

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück". Ich habe das Buch erst kürzlich gelesen, auf Empfehlung meiner besten Freundin. Es ist ein herrlich naiv erzähltes, beinahe kindlich geschriebenes Buch über eines der erwachsensten Themen überhaupt. Auch bei "Hectors Reise" gibt es Angst, Furcht und Gefahren aber die Hauptfigur schafft es, aus all diesen Dingen etwas Positives herauszuziehen. Etwas, das mir leider nicht immer gelingt. Darum beneide ich Hector sehr.

11. Trifft man dich auf Messen an? 
Nein, bislang war ich nicht auf Messen zu Gast. 
12. Nun hast du noch Raum, deiner Kreativität freien Raum zu lassen:
Erst einmal möchte ich mich für die Möglichkeit bedanken, mich im Rahmen dieser Blogreihe vorstellen zu dürfen. Ich bin ein bescheidener Mensch. Ich denke nicht, dass ich große Literatur erschaffen habe oder dass ich perfekte Werke abgeliefert habe. Das keineswegs. Aber meine Bücher haben Humor, Wortwitz und eine große Seele.  Sie sollen euch unterhalten, euch zum Lachen bringen und - im besten Fall - dafür sorgen, euch bewusst zu machen, dass der klassische Einzelhandel nach wie vor seinen Reiz hat. Denn ohne den Einzelhandel hätte ich diese ganzen irren und unglaublichen Geschichten niemals erlebt - und sie sind wirklich alle so passiert. Es sind ganz wunderbare kleine Bücher geworden, die erfahrungsgemäß nicht nur den Kollegen im Verkauf Spaß machen, sondern auch allen anderen, die tagtäglich irgendwo irgendwas einkaufen. 

Ich würde mich freuen, wenn ich den einen oder anderen hiermit auf meine kleinen Werke aufmerksam machen konnte. Ihr könnt sie nahezu überall finden. 

Und zum Schluss noch etwas Generelles: Uns allen wird heutzutage dank modernen Technologien und einzigartigen Verlagskonzepten die Chance geboten, ein Buch schreiben und veröffentlichen zu können. Jeder Mensch darf das. Jeder Mensch darf heute ein Buch schreiben. Die Erfahrung, gerade im Books on Demand-Bereich, zeigt aber, dass nicht jeder Mensch ein Buch schreiben SOLLTE. Denn manchmal kommt dabei leider sehr großer Mist raus, bei dem selbst simpelster Satzbau und Interpunktion gänzlich in die Hose gehen. Ein sehr besorgniserregendes Zeichen für unsere Generation, finde ich. 

Wenn ihr euch aber sprachlich dazu in der Lage fühlt, wenn ihr eine intelligente, berührende oder witzige Geschichte erzählen wollt und wenn ihr eure Leidenschaft für das Schreiben mit anderen teilen wollt, dann versucht es einfach. Es ist gar nicht so schwer. :)
Dankeschön! 


Ich bin der Meinung seine Bücher sollte man lesen. Vielleicht seht ihr es ja genauso.
~Anna