Sonntag, 23. April 2017

Das Wort zum Sonntag: Mein schönstes Erlebnis

Zum Tag des Buches wollte ich mal wieder beim Wort zum Sonntag mitmachen. Erstellt wurde er von der lieben Stefanie von dem Blog Gedankenvielfalt.

Heutiges Thema ist: Mein schönstes Erlebnis.

Mein schönstes Erlebnis ist auch gleichzeitig Pierres schönstes Erlebnis. Es ist unsere Verlobung.
Die war einfach wunderschön, wenn auch nicht perfekt.

Es war unser Jahrestag und Pierre hatte mich praktisch rausgeworfen. Als er mich zurück holte waren überall Kerzen und ein Blumenstrauß mit 12 Rosen stand auf dem Tisch. Außerdem lief romantische Musik.
Das einzige Problem war, der Juwelier hatte Lieferschwierigkeiten und so waren die Ringe noch nicht da.
Pierre hat es aber ganz süß gelöst und einen riesigen Gutschein gebastelt. Da standen dann Sachen wie "Ein Gutschein, um zusammen alt zu werden, ... für viele tolle Erlebnisse und eine schönes Hochzeit." Am Ende stand dann "und zwei Ringe". Nachdem ich es gelesen habe, hat er mich gefragt, ob ich ihn heiraten will und natürlich will ich.
Anschließend gab es dann Pizza, wie bei  unserem ersten Date.
Trotzdem mussten wir noch fast eine Woche auf die Ringe warten. (Als er sie hatte, hat er nochmal gefragt.)

Kurz darauf habe ich es dann meiner besten Freundin erzählt, die in Irland ist (zwei Monate noch, dann hab ich sie wieder) und als ich sie fragte, ob sie meine Trauzeugin wird haben wir beide geweint. Diese beiden Momente waren einfach so emotional und intim. Ich bin echt glücklich die beiden zuhaben.

So, genug Schwärmereien, wenn ihr auch das schönste Erlebnis erzählen wollt, dann schreibt es in die Kommentare oder schaut bei Stefanie vorbei und beteiligt euch an der Link-Party :*

~Anna


Samstag, 22. April 2017

In der Plauderecke mit... Diana Schlößin

Einige haben es vielleicht schon mitbekommen. Jeden Samstag werde ich nun ein Interview veröffentlichen. Als Partner habe ich mich an Autoren, Verleger, Buchhändler und Bibliothekare gewandt. Wenn ihr auch Lust auf ein Interview mit mir habt, dann schreibt mir doch.

Zu Beginn habe ich ein sehr schönes und langes Interview mit der Autorin und Verlegerin Diana Schlößin geführt. Dabei haben wir uns aber eher um ihr Autoren-Dasein gekümmert. Los geht's

1. Verrate uns wer du bist und wo wir dich im Internet finden können:

geb.: 28.04.1980 in Leipzig

Was ich werden soll, wenn ich groß bin, habe ich ganz lange nicht gewusst:
Das ist Diana :) 
1999 Abitur am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, Eberswalde
2002 Ausbildung zur Restaurantfachfrau abgeschlossen
2006 Ausbildung zur Ayurvedatherapeutin
2007 Vaastu-Ausbildung
2008 Biosens
2010 Lifecoach-Ausbildung
Erst im Alter von 33 Jahren, war ich bereit dem Universum zuzuhören:
2013 Schule des Schreibens Kinder- und Jugendbuchautoren-Ausbildung
2017 Gründung vom Schönschrift Verlag

"Diana Schlößin lebt mit ihrem Mann, ihren vier Kindern und zwei Katzen in Eberswalde und hat bereits zahlreiche Kinderbücher, Ratgeber sowie Romane veröffentlicht. Bereits im Alter von fünfzehn Jahren hatte sie den kompletten Bestand der Eberswalder Kinderbibliothek verschlungen. Sie erinnert sich heute noch an ihren ersten historischer Roman „Die Hexe von Paris“ von Judith Merkle Riley, der sie sehr beeindruckt hat. Mit Semnonenhain veröffentlichte sie ihren ersten historischen Roman." - Katharina Menzel

Wo ihr mich findet:
www.schloessin.de
www.schoenschrift-verlag.de
auf www.snipsl.com
https://www.facebook.com/schoenschriftverlag/
https://www.facebook.com/schloessin/



2. Wie viele Bücher hast du geschrieben? 

14
11 Kinderbücher
2 Ratgeber
1 Historischer Roman

3. Wie heißt/heißen dein/e Buch/Bücher und wovon handeln sie?

Semnonenhain (meine Rezi dazu)
Emma studiert Indogermanistik in Erlangen. Als sie in den Ferien nach Hause kommt, hat sie eine heftige Auseinandersetzung mit ihrem Freund. Er wird handgreiflich und sie flieht vor ihm, kann ihm aber nicht so leicht entkommen. Als er sie töten will, betet sie inbrünstig um eine Lösung und wird erhört, fällt aber dabei in das Jahr 11 vor Chr., wo sie von Egmont gefunden wird. Weil Emma aussieht wie seine erste Frau, nimmt er sie mit in sein Dorf. Doch er ist schockiert, als sie zum ersten Mal den Mund aufmacht und will sie ihrem Schicksal überlassen. Das stellt Emma vor einige Herausforderungen: Wohin soll sie gehen, wenn sie in Egmonts Dorf nicht weiter geduldet wird? Wird sie zurück nach Hause kommen und erwartet sie ihr Ex-Freund dort? Kann sie allein in der Vergangenheit überleben? Und wie soll sie es anstellen, sich nicht zu verraten?

Weihnachtshelfeelf
Tom geht in die erste Klasse und glaubt ganz fest an den Weihnachtsmann. Als ihn seine Mitschüler deswegen auslachen, versteht Tom die Welt nicht mehr. Er beschließt der Sache auf den Grund zu gehen und macht dabei eine außergewöhnliche Entdeckung. eine deutsch-englische Weihnachtsgeschichte Tom attands first grade at primary school and believes very hard in Santa Clause. He is confused when the other students are laughing at him in cause of his belief. He decides to look into that matter and thereby he makes an extraordinary discovery.

Wie Nulf, der Griesgram, dankbar wurde
Nulf, der Griesgram, ist mit sich und seinem Leben unzufrieden. Er schimpft über alles herum. Erst als er sich wandelt und lernt dankbar zu sein, geht es ihm besser. Sogar ein neuer Freund schließt sich ihm daraufhin an.

Die kleine Maus - kommt auf die Welt!
Die kleine Maus schwimmt zufrieden in ihrer Höhle herum.
Es ist schön warm.
Das Licht scheint sanft und sie träumt lächelnd vor sich hin.
Aus der Ferne schwebt eine zarte Melodie heran.
"Wovon da wohl gesungen wird?" wundert sich die kleine Maus...
Die kleine Maus kommt auf die Welt dabei begegnen ihr einige Herausforderungen.
Mit Bildern von Kindern für Kinder.

Die kleine Maus 2 - Was wohl ein „nach Hause'' ist?
'' Auf nach Hause'', sagt Papa erfreut.
Die kleine Maus staunt, was wohl ein „nach Hause“ ist, dass Papa so zufrieden klingt? „Komm wir gehen zum Auto“, sagt Papa. Er hebt die Babyschale hoch und geht los.
Frisch auf die Welt gekommen, stellt sich die kleine Maus viele Fragen. Auch ''Was wohl ein 'nach Hause' ist?'' Dorthin fährt sie zum ersten Mal mit ihren Eltern und findet heraus, was ein zu Hause ausmacht.

Narami Majandra: sanfte Tochter der Nacht
Narami, die in eine Familie von Idealen hinein geboren wurde, kann die Ansprüche der feinen Gesellschaft nicht erfüllen. Im Alter von sechzehn Jahren rebelliert sie offen dagegen, indem sie ohne Maske zum Ball erscheint. Mit der Zurschaustellung ihres hässlichen Gesichtes, schadet sie dem Ansehen ihrer Eltern, die nun befürchten müssen, vertrieben zu werden. Um die eigene Haut zu retten, wird Narami von ihrem Vater aus der Stadt verbannt. Sie flieht in den Wald und will nie wieder zurückkehren.
Ihr Entschluss gerät allerdings ins Wanken, als der sechsjährige Benjamin unangemessen hart bestraft werden soll. Narami muss sich der Frage stellen, was es Wert ist dafür zu sterben.

Riese Rompilou und der Schatz
Der Riese Rompilou wohnte ganz allein in einer Höhle des Berges Pompatou. Er war drei Meter und achtzig groß, hatte einen kantigen Körper, gepanzerte graue Haut und braune Drahtbüschel auf dem Kopf. Rompilou aß am liebsten frisch gefangene Wildschweine und trank Quellwasser aus dem Berg. Am Tag beobachtete er die Wolken und in der Nacht die Sterne. So flossen die Tage von Vollmond zu Vollmond dahin, an denen das Einzige geschah, was von seinem täglichen Trott abwich.
Bei jedem Vollmond stieg Rompilou nämlich vom Pompatou herab, um im grauen Meer Gewitterwelt baden zu gehen.
Er hatte zwei Gründe dafür. Zum einen musste auch ein Riese ab und zu baden, sonst stank er bald wie hundert Pumas. Zum Anderen wollte er regelmäßig nachsehen, ob es seinem Schatz gut ging. Dieser Schatz wurde seit mehreren Generationen in seiner Familie vererbt und er hatte seinem Vater geschworen, genauso gut darauf acht zu geben, wie seine Ahnen.

Merlingard - Louises wundersam erkenntnisreiche Reise durch den Zauberwald
Die dreizehnjährige Louise wird bei einem Jahrmarktbesuch von einer Hexe entführt. Sie kann sich während des Fluges befreien, landet aber im Zauberwald ‘Merlingard’. Um wieder nach Hause zu gelangen, muss sie einige Prüfungen bestehen und über sich selbst hinauswachsen. Als wäre das nicht schwierig genug, hat sie nur bis zum dritten Vollmond Zeit. Sollte sie es nicht schaffen, muss sie für immer im Merlingard bleiben.

Tolle Trolle! Lügen haben kurze Beine...
Die tollen Trolle stellen einigen Unfug an, den sie dann auch noch vor ihren Eltern verheimlichen wollen. Sie lernen schließlich, dass es besser ist, gleich die Wahrheit zu sagen.
Die Geschichte ist in Reimen geschrieben, weil Kinder Reime lieben.

Riletta Rosenblüte folgt ihrem Traum
Riletta Rosenblüte ist eine kleine Fee mit einem großen Traum.
Sie möchte einen Bauernhof bauen.
Trotzdem die anderen Feen Riletta auslachen, hält sie daran fest. Sie verlässt den Feengarten und schafft es schließlich ihren Traum zu verwirklichen.
Riletta Rosenblüte zeigt Kindern, wie wichtig es ist, durchzuhalten und an sich zu glauben, wenn man seine Träume verwirklichen will.

Der kleine Fisch hat Wut im Bauch und Der kleine Hase - Allein!
Im Alter von zwei Jahren befinden sich Kinder in einer sehr ausgeprägten Trotzphase. Oft wissen sie selbst nicht warum sie gerade wütend sind und die Erwachsenen reagieren meist ohnmächtig angesichts dieser geballten Gefühle. Hier bietet die Geschichte "Der kleine Fisch hat Wut im Bauch" die Möglichkeit, Druck abzulassen.
Der kleine Hase will unbedingt alles allein machen, stellt aber bald fest, dass das vielleicht doch nicht so toll ist.

Der kleine Wackelzahn ist ein Rebell
"Der kleine Wackelzahn muss raus!" meint Papa und versucht allerhand das auch umzusetzen.
Doch Johanna und der kleine Wackelzahn sind nicht damit einverstanden.
Erst als es beide einsehen, kommt der kleine Wackelzahn endlich ins Wackelzahnland.
Ein kurzweiliges Bilderbuch für kleine Rebellen, die Kompromisse lernen wollen.
Mit Bildern von Kindern für Kinder.

In innerem und äusserem Frieden leben, sogar wenn du eine selbststaendige, junge Mutter bist!
Du hältst hier die Essenz aus 35 Jahren, testen, hinfallen, aufstehen, erneut testen in deinen Händen. Dieses Buch wird dir helfen in innerem und äußerem Frieden zu leben, indem es dir die wirksamsten Tipps zu den Themen: Zeit für dich, Erziehung, Haushalt, Geld, Sorgen auflösen, Gesundheit und Entspannungsnahrung liefert. Alle sind praxiserprobt und kurz gehalten, dass du so wenig Zeit wie möglich investieren musst, um dein Leben zu verbessern.

Wohne im Einklang - Lebe in Fülle - Vaastu für Ihr neues Zuhause
Sie wollen umziehen in gutes Vaastu und suchen einen Ratgeber, den Sie bei der Besichtigung dabei haben können.
Dann ist dies das richtige Buch für Sie.
Leicht verständlich und übersichtlich vermittelt es Ihnen Vaastuwissen von den Grundlagen bis hin zu Einrichtungsdetails. Eine Checkliste für den Schnelltest ist auch dabei.
So erkennen Sie in 5 Minuten, ob dieses Haus Sie in Harmonie, Gesundheit und Wohlstand leben lässt oder ob es womöglich Ihren gesundheitlichen und finanziellen Ruin beschert.


4. Wie kamst du auf die Ideen zu deinen Werken? 

Ganz oft sind es nur Kleinigkeiten. Nulf habe ich auf einem Nummernschilf gelesen und sofort gedacht: "Das ist aber ein toller Name!"
Natürlich inspirieren mich Erlebnisse, die ich mit meinen Kindern hatte auch zu Büchern und bei zwei Büchern habe ich die Handlung mit meinen Kindern gemeinsam entwickelt.
"Riletta Rosenblüte folgt ihrem Traum" mit meiner Tochter und "Riese Rompilou und der Schatz" mit meinem Sohn.

5. Beschreibe doch mal den Weg von der Idee zum Buch:

Das ist bei jedem Buch etwas anders. Bei Semnonenhain habe ich zunächst sechs Wochen recherchiert, dann per Hand einen Handlungsfaden aufgeschrieben und anschließend die Geschichte getippt.

Bei Nulf hatte ich ja erstmal nur den Namen, da habe ich überlegt wie jemand mit diesem Namen sein könnte und welches Tier dazu passt.


6. Wie hast du es geschafft deine Bücher zu veröffentlichen? Ich stelle mir das nicht leicht vor

Ich bin eher der ungeduldige Typ, daher habe ich es nicht so mit klassischen Verlagen. Meine ersten Bücher habe ich mit BoD verlegt und auch noch ohne Lektorat. Das konnte ich mir damals einfach nicht leisten. Da trotz zwanzigfachem Korrekturlesen aber immer noch Fehler auftauchen, werden diese Bücher nach und nach ein Korrektorat durchlaufen bevor ich sie wieder auflege. Die neuen sind mit allem drum und dran in meinem Eigenverlag erschienen.

7. Hattest du Hilfe beim Schreiben? 

Nur für Narami habe ich einen Schreibkurs bei Rainer Weckwerth belegt.
Ansonsten hatte ich beim Schreiben selbst keine Hilfe. Aber ich habe einen tollen Mann und vier wundervolle Kinder, die meine Manuskripte lesen. Außerdem habe ich bei "Semnonenhain" phantastische Fans gefunden, die mir immerzu ein Feedback gegeben haben, was ihnen besonders gut gefiel. Das hat mich motiviert.

8.Wie viel schreibst du so am Tag?
Ich schreibe in Projekten. Da ich außerdem auch die Recherche, Illustrationen, Satz und Vermarktung selbst mache, geht es gar nicht anders. Semnonenhain (195 Normseiten) habe ich in 17 Tagen geschrieben. Ich war einfach im Flow. Für längere Kinderbücher brauche ich meist vier Wochen.

9. Was hast du gemacht, wenn du nicht wusstest, wie es weitergehen soll?

Da ich die Handlung vorher ausarbeite (bzw. Im Kopf habe) passiert das nicht wirklich. Aber falls ich mal nicht weiß, wie ich etwas formulieren kann und auch darüber schlafen nicht hilft, nehme ich mir einen Zettel und Bleistift und schreibe damit weiter. Wenn es dann wieder fließt, kehre ich an den Rechner zurück.

10. In welchem Buch würdest du gerne leben?

In "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen. Die Zeit damals scheint wesentlich einfacher gewesen zu sein als heutzutage. Es gab klare gesellschaftliche Regeln und alle kannten sie. Wenn ich leben könnte, wo ich will, würde ich in die Schottischen Lowlands ziehen mit viel Natur um mich herum.

11. Trifft man dich auf Messen an?

Ich werde dieses Jahr auf der Berliner Buchmesse zu finden sein.

12. Nun hast du noch Raum, deiner Kreativität freien Raum zu lassen:

Damit ist es grad nicht weit her ... die nächsten Projekte stehen schon in den Startlöchern und da will ich gleich wieder hin ;-)


Ich bin mir sicher ihr konntet euch einen Überblick über Diana verschaffen und vielleicht hat der eine oder andere nun Lust etwas von ihr zu lesen. Empfehlen kann ich es euch.

~Anna

Donnerstag, 20. April 2017

♡Rezension♡ Mutter ruft an - Mein Anschiss unter dieser Nummer


Titel: Mutter ruft an
Autor: Bastian Bielendorfer
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 318

Kaufen könnt ihr es bei Piper oder bei Amazon





Wenn man im Netto eine Bücherkramkiste findet, dann komm ich da nicht heile dran vorbei. Als Pierre dann "Mutter ruft an" von Bastian Bielendorfer fand, musst es einfach mit kommen. Direkt am selben Tag habe ich es begonnen und einen Tag später beendet.


Klappentext:
Bastian, gehen E-Mails auch am Wochenende?
Wie bitte?
Geht das Internetz auch am Samstag und Sonntag?
Klar, Mama, samstags bis 18 Uhr. An Sonn- und Feiertagen ist das Internet aber geschlossen...
Danke, Sohn!

Jedes Mal, wenn das Telefon klingelt, wird es für Bastian ernst, denn Mutter ruft an! Ob sie nun will, dass er im Fernsehen den Bauch einzieht, ihr dieses blöde "Wellness-LAN" installiert, oder ihm sagt, dass er endlich mal erwachsen werden soll, Opa sei in seinem Alter schon zweimal verwundet gewesen. "Mutter ruft an" erzählt davon, wie es ist, wenn die Nabelschnur eins zu eins durch das Telefonkabel ersetzt wird - und warum es auch Vorteile hat, wenn man wenigstens für einen Menschen immer Kind bleiben darf.

Beurteilung:
Irgendwie ziehen lustige Bücher mich momentan an. Auch dieses hat mir wieder sehr gut gefallen. Vielleicht sollte ich mich erstmal auf andere Genre stürzen statt auf Fantasy.
Die Telefonate von Bastian und seiner Mutter sind sehr lustig erzählt. An manch einer Stelle habe ich fast schon meine eigene Mutter erkannt und bin froh, dass sie nicht ganz so schlimm ist. Die Dialoge konnte man aufgrund der Schrift gut erkennen, einer war schwarz der andere grau. Die unterschiedlichen Gespräche wurden in Kapitel unterteilt, die von einem Bild eines Mops angeführt wurden. Man merkt, ich bin super durch das Buch gekommen und hatte echt viel Spaß. Ein Comedybuch sollte genau das auch schaffen. Ich habe mich gut amüsiert und auch einiges über "Das Lehrerkind" Bastian Bielendorfer erfahren.

Fazit:
Sehr gutes, unterhaltsames Buch und perfekt um eine Leseflaute zu überbrücken! Ich kann es euch nur empfehlen und bin froh es mitgenommen zu haben!

~Anna

Mittwoch, 19. April 2017

Mitmach-Mittwoch #010 Nicht ohne mein...


Wenn ihr beim Mitmach-Mittwoch mitmachen wollt, klickt oben auf die Seite und findet heraus, wie es funktioniert. Oder findet ein Thema, zu welchem ihr was zu sagen habt! :)

Thema des Mitmach-Mittwochs #010: Nicht ohne ... 

Heute möchte ich euch erzählen, ohne was ich nicht leben könnte oder möchte.

... meine Familie:
Meine Familie, wozu ich auch Pierre und meine Hasen jetzt mal zähle, ist mir das Wichtigste. Ich finde es ja schon schrecklich, dass meine Tante jetzt ans andere Ende des Dorfes gezogen ist und nicht mehr zwei Häuser weiter wohnt. Meine Mama sehe ich auch fast jeden Tag, obwohl ich ausgezogen bin und Pierre sehe ich sowieso immer. Klar nerven die mich auch mal, aber trotzdem möchte ich sie nicht verlieren. Die Hasen zähle ich dazu, weil sie mir einfach da Kraft geben, wo Menschen versagen. Mit Tieren kuscheln ist einfach pures Glück, Zufriedenheit und Geborgenheit. Deshalb nicht ohne meine Familie.

... mein Handy:
An sich bin ich nicht so ein Junkie, aber gerade wenn ich alleine unterwegs bin brauche ich es. So kann ich Pierre kontaktieren, sagen wann ich wieder da bin und so weiter. Außerdem nutze ich es zum Musik hören und für Instagram. Es ist kein Problem auch mal einen Tag lang ohne auszukommen, aber unterwegs muss es schon dabei sein. Es bietet einfach ein Stück Sicherheit, da man in Not auch noch zuhause oder beim Notruf anrufen kann.

... ein Buch:
Egal, wohin ich gehe, ein Buch kommt eigentlich immer mit, zum Beispiel zum Arzt, zum Schwimmen oder zum Einkaufen. Im Bus, Auto oder Wartezimmer könnte ja sonst Langeweile aufkommen. Gut, wenn ich mal eben zur Bank oder so geht, dann darf es auch mal zuhause bleiben. Notfalls habe ich ja noch Bücher auf meinem Handy und das kommt dann natürlich mit.

... ein Kuscheltier: 
Also versteht das nicht falsch, ich nehme nicht überall hin ein Kuscheltier mit. Aber wenn ich in den Urlaub fahre oder so, dann muss immer ein Kuscheltier mit. Meistens ist es meine Glubschi Eule "Oscar" oder unser Panda "Barry". Wenn ich alleine wegfahre muss das Kuscheltier meistens auch in Parfüm duschen, einfach weil ich sonst auch mit 19 Jahren noch Heimweh verspüren könnte. Aber so hat ja auch jeder etwas, dass nicht fehlen darf.


Das waren so meine wichtigsten Sachen. Ohne was könntet ihr nicht leben? Ich bin gespannt und hoffe auf viele interessante Geschichte.
Wunderschönen Mittwoch meine Lieben ♥

~Anna



(Thema nächste Woche: Wie lerne ich richtig)

Montag, 17. April 2017

♠Rezension♠ Kubo - Der tapfere Samurai

Vor Kurzem habe ich mir mal "Kubo - Der tapfere Samurai" angesehen. Was ich von dem Film halte, will ich euch nicht vorenthalten.

Kurzbeschreibung:
Kubo ist ein gutherziger Junge, der in einem kleinen Dorf an Japans Küste wohnt. Er ist ein 
Geschichtenerzähler und verdient damit seinen kargen Unterhalt. Als Kubo jedoch versehentlich einen Geist aus seiner Vergangenheit auf den Plan ruft, wird seine Normalität auf den Kopf gestellt und plötzlich ist seine gesamte Heimat in Gefahr. Nun muss Kubo mit seinem magischen Saiteninstrument in die Fußstapfen seines Vaters treten und sein Heldenschicksal erfüllen. 


An dieser Stelle sollte normalerweise der Cast kommen, aber da dies ein Stop-Motion-Film ist, fällt dieser weg und wird stattdessen durch die Stimmen (im Original Ton) der Charaktere ersetzt.
Stimmen (OT):
Kubo: Art Parkinson

Monkey: Charlize Theron

Beetle: Matthew McConaughey

Moon King: Ralph Fiennes 

Zwillingsschwestern: Rooney Mara 


Fazit:
Ich muss sagen, dass ich kein Fan von Stop-Motion-Filmen bin, aber dieser Film ist grandios. Schon nach den ersten Sekunden hat mich der Film gepackt. Die ganze Geschichte von "Kubo" war so wunderbar erzählt und sehr gut dargestellt. Dieser Film ist definitiv nicht nur für Kinder. Bildlich ist er sehr gut inszeniert, die Dialoge sind nicht plump und man kann sich gut in die Charaktere hinein versetzen. Ich kann abschließend nur noch sagen, dass dies einer der besten Stop-Motion-Filme ist, die ich je gesehen habe. 

~Pierre

Samstag, 15. April 2017

♡Rezension♡ AnimA - Schwarze Seele Weisses Herz

Endlich, habe ich ein weiteres Buch geschafft. Ich hoffe bald ist der Stress vorbei. Ich will endlich mein Abi fertig haben :( . Nun zu dem Buch "AnimA" von Kim Kestner.

Klappentext: 
Für Abby ist es die schönste Zeit des Jahres: Jeden Sommer verbringt sie mit ihrer Familie die Ferien im Nationalpark Acadia. Doch diesmal wird die Idylle überschattet. Der zur Unterhaltung engagierte Magier Juspinn fasziniert die Feriengäste nicht nur mit seiner Show - er scheint sie zu manipulieren. Mit Schrecken muss Abby feststellen, wie sich ihre Familie und Freunde mehr und mehr zum Schlechten verändern. Besonders ihre Schwester Virginia ist auf einmal wie von Sinnen. Abby selbst spürt nicht nur die Anziehungskraft des Fremden, sondern auch die Gefahr, die von ihm ausgeht. Juspinn scheint auf der Suche zu sein - nach etwas, das nur sie ihm geben kann.

Die Geschichte einer undenkbaren Liebe im Kampf gegen die größten Mächte der Welt

Beurteilung:
Ich habe mir viel Zeit genommen bis ich nun diese Rezension schreibe. Ich konnte mir direkt nach dem Lesen noch keine Meinung bilden und musste es erstmal sacken lassen.
Zum Lesen des Buches habe ich auch sehr lange gebraucht, weil in der Zeit auch meine Mottowoche lag. Dazu kam, dass das Buch keinen großen Spannungsbogen hat. Die Geschichte ist so daher gelaufen. Auf den letzten 70 Seiten legt es dann noch mal richtig los und sorgt für Spannung und Verwirrung.
Irgendwie hat mich die Protagonistin auch nicht so sehr überzeugt, sie war so glatt ohne wirkliche Tiefe. Ich glaube einfach, dass ich höherer Erwartungen an das Buch hatte, als es erfüllen konnte.
Dabei fand ich das Buch auch definitiv nicht schlecht. Die Story war gut und auch die Geschichte um gut und böse war interessant verpackt.
Den männlichen Protagonisten fand ich sehr spannend.
Was allerdings sehr gut war, war die Charakterentwicklung. Beide machten eine unglaubliche Entwicklung durch, was sehr gut mit der Hintergrundgeschichte harmonierte.
Auch das Cover fand ich trotz der Schlichtheit, oder gerade deswegen, sehr überzeugend.
Was bei mir auch immer ein Kritikpunkt ist, sind die langen Kapitel, teilweise bis zu 40 Seiten. Da habe ich mich manchmal gescheut, überhaupt erst anzufangen. Ich kann es nämlich absolut nicht leiden, mitten im Kapitel aufzuhören.

Fazit:
Das Buch war gut, aber kein großer Kracher. Es lässt sich gut lesen, ist aber an einigen Stellen nicht so gewaltig. Der positive Aspekt überwiegt trotzdem.

~Anna

Freitag, 14. April 2017

♡Rezension♡ Wir stolpern nicht über Berge

Frohe Ostern meine Lieben,
heute habe ich das Buch "Wir stolpern nicht über Berge" von Anna Fricke dazwischen geschoben.

Klappentext:
Saschas Tochter Marie geht neuerdings auf die Academy, eine Eliteschule, nach deren Abschluss ihr bald alle Türen offen stehen werden, doch ein Teenager hat im Grunde ganz andere Sorgen, als das International Baccalaureate. Finn ist nämlich nicht nur ein wirklich gutaussehender Bursche, sondern offenbar auch an ihr Interessiert.

Svenja hingegen hat sich Hals über Kopf von ihrem Mann getrennt, um mit ihrer heimlichen Liebe Michael zusammen sein zu können. Doch dieser verhält sich seit dem sehr merkwürdig.


Der bekannte Let’s Player Oliver kauft sich einen Hund, damit er nicht mehr so alleine ist und bei Nina und Tim läuten bald die Hochzeitsglocken.

Beurteilung:
Auf den wenigen Seiten, ungefähr 100 sind es, hat sich doch eine große Story eingefunden. Naja, eher sind es verschiedene kleine Geschichten, wovon aber einige zusammen gehören. Jede dieser Geschichten ist mit viel Hingabe geschrieben, wie ich finde. Trotzdem habe ich unter den Geschichten meinen Favoriten gefunden. Die Geschichte um Marie, Finn und ihren Vater hat mir am meisten gefallen und auch den größten Teil des Buches ausgemacht. Meiner Meinung nach hätten die drei auch das Potenzial zu einem ganz eigenen Buch, ich würde es bestimmt lesen.
Die Geschichte um Tim und Nina gefiel mir gut, wegen dem Disney-Escaperoom. Damit wurde voll mein Interesse getroffen, gerade, weil ich Disney so gerne mag und meine Erfahrung mit einem Escaperoom echt genial war.
Lediglich die Story um Svenja gefiel mir nicht so gut. Sie war mir ein bisschen zu naiv und ich wurde nicht mir ihr warm. Das kann aber einfach daran liegen, dass ich Untreue und eine Beziehung aufgeben nicht so wirklich leiden kann, Doch ich kann sagen, dass mir die Auflösung der Geschichte ganz gut gefiel und Svenja mir dadurch sympathischer wurde.
Obwohl sich alle Teile um die Liebe drehen, waren sie doch sehr unterschiedlich und so wurde es nicht monoton oder gar langweilig. Ich habe mich gefreut, so viele Leute kennen zu lernen und würde mich freuen über den Einen oder Anderen noch etwas zu hören!
Auch die Autorin ist super freundlich und ich habe recht schnell eine liebe Antwort auf Anfragen bekommen.
Durch die geringe Seitenanzahl kann man das Buch gut an einem Stück durchlesen, was auch irgendwie schade ist, wenn man mehr will und dies verhindert natürlich auch an manchen Stellen den Tiefgang.

Fazit:
Das Buch hat mir gut gefallen und ich finde es sehr gelungen. Ein paar Seiten mehr hätten nicht geschadet, sind aber auch nicht zwingend notwenig

~Anna