Donnerstag, 27. Juli 2017

♠Rezension♠ To the Bone

Titel: To the Bone
Erscheinungsjahr: 2017 
Länge: 107 Minuten 
Studio: Netflix Original (verschiedene Studios) 
Reihe: keine 

Hier könnt ihr euch den Trailer angucken.


Inhalt:
Der Film dreht sich um die magersüchtige Ellen. Ihr Familie ist zerrüttet, ein Vater, der nie anwesend ist, eine lesbische Mutter und jeder gibt jedem die Schuld an Ellens Krankheit. Einige Therapieversuche sind fehlgeschlagen und nun beginnt der letzte Versuch. Dabei handelt es sich um eine kleine Wohngruppe mit einem Arzt, der mit unkonventionellen Mitteln handelt.

Cast:
Ellen - Lily Collins (bekannt aus Spieglein, Spieglein oder Love Rosie)
Dr. William Beckham - Keanu Reeves (Matrix)
Luke - Alex Sharp
Susan - Carrie Preston (spielt in Desperate Housewives mit)

Beurteilung:
Der Film "To the Bone" ist mir bei Facebook aufgefallen. Ich sah ein Video, in dem von dem Film die Rede war. Es hieß er verherrliche die Essstörung und es gab sogar eine erfolglose Petition, damit Netflix den Film nicht veröffentlicht. Das Ganze hat mich neugierig gemacht.
Ich finde den Film nicht verherrlichend, denn die meiste Zeit über wird deutlich gemacht, dass Ellen nicht mehr lange Leben wird, wenn sie nichts ändert. Die Stimmung ist deshalb auch sehr bedrückend. Trotzdem gibt es immer wieder Szenen, in denen gelacht wird. Und das ist auch so wichtig, denn wie soll man sein Leben in den Griff bekommen, wenn es gar nicht lebenswert erscheint?
Oft wird aufgegriffen, wie sehr sich Betroffenen gegen Therapieansätze wären können, durch heimliche Abführmittel und Kotztüten unter dem Bett. Keinesfalls wird gezeigt, dass ein Leben mit einer Essstörung toll wäre und die Nachahmung lohnt. Für mich ist ganz klar das Gegenteil der Fall. Eher macht der Film auf die Probleme aufmerksam.

* * * Spoiler-Alarm * * *
Durch ein offenes Ende, bleibt dem Zuschauer die Möglichkeit selber darüber nachzudenken, wie es mit Ellen weitergeht, auch wenn die Anzeichen gut scheinen.
* * * Ende * * *

Fazit: 
Ein bedrückender Film, der das Leben mit einer Essstörung darstellt ohne den Sinn des Lebens außer Acht zu lassen.



~Anna

Mittwoch, 26. Juli 2017

Mitmach-Mittwoch #024: Kindheitshelden


Wenn ihr beim Mitmach-Mittwoch mitmachen wollt, klickt oben auf die Seite und findet heraus, wie es funktioniert. Oder findet ein Thema, zu welchem ihr was zu sagen habt! :)
Thema des Mitmach-Mittwochs #024: Kindheitshelden

Heute möchten wir ein bisschen nostalgisch werden und an unsere Helden der Kindheit zurückdenken. Und davon gibt es echt viele. Vor Kurzem haben Pierre und ich eine List erstellt, mit 80 tollen Serien, die wir als Kinder mochten. Ihr seht also, da ist Potenzial für viele Helden. Doch wir haben uns jetzt jeweils 3 ausgesucht, die wir besonders mochten.

Ich werde mal anfangen.

1. Flora aus Winx Club - Ich habe die Serie geliebt, aber sie war immer mein Lieblingscharakter. Flora ist einfach so lieb und kümmert sich immer gut um alle. Wahrscheinlich kann sie nicht mal daran denken etwas Böses zu tun und viele Menschen sollten sie sich als Vorbild nehmen. Deshalb ist sie mein Held.

Quelle
2. Mary Poppins - Ich wollte immer ein Kindermädchen wie Mary Poppins haben, denn sie ist einfach cool. Ich meine wer würde denn nicht gerne Dinge mit ihr erleben? Und wie einfach aufräumen war, der Wahnsinn. Den Film gucke ich auch heute noch sehr gerne und von den Liedern habe ich ständig Ohrwürmer und nerve alle damit.

3. Elea Eluanda - Die Hörspiele haben mich sehr lange begleitet. Elea ist so tapfer und es war immer toll mit ihr nach Arambolien zu fliehen. Außerdem hätte ich echt gerne eine Tröstereule gehabt, damit ich nicht traurig sein muss. Sie ist es definitiv wert!


Pierres Helden sind folgende:

1. Batman - ES IST BATMAN! Fledermäuse sind sowieso schon cool und dann auch noch ein Superheld in Fledermaus-Kostüm, besser geht's nicht. Außerdem hatte er immer ein geiles Gadget im Gürtel, passend zur Situation.

Quelle
2. Darkwing Duck - Er ist die Enten-Version von Batman. Des Weiteren ist er super lustig und völlig bekloppt, was sehr gut zu Pierre passt.

3. Son Gohan aus Dragonball - Er hat die beste Chrakterentwicklung durch gemacht und als Teenager war er "Der Gott" unter allen anderen. Spätestens beim finalen Kämpf gegen Cell war klar, dass er einer der stärksten Charakter im Dragonball-Universum ist (zumindest zu diesem Zeitpunkt).

Ich glaube, unterschiedlicher könnten unsere Helden nicht sein, aber das macht uns eben zu dem, was wir heute sind.
Trotzdem können wir gefühlt alle Intros mitsingen und haben immer viel Spaß dabei. Wenn ihr an Kinderserien-Intros auch Spaß habt, dann findet doch mal diese hier heraus.

Wer sind oder waren denn eure Helden der Kindheit? Lasst es uns wissen.

~Anna

Thema nächste Woche: Märchen

Dienstag, 25. Juli 2017

♡Rezension♡ Pelle von Pimpernell - Der Geisterhund

Titel: Pelle von Pimpernell - Der Geisterhund
Autor: Claire Barker
Illustrator: Ross Collins 
Verlag: KOSMOS
Seiten: 256 
Reihe: Band 1 

Kaufen könnt ihr es bei KOSMOS oder bei Amazon.


Klappentext:
Pelle von Pimpernell ist ein Geisterhund. Keiner kann ihn sehen oder hören. Auch Winnie nicht, seine geliebte Menschen-Freundin. Das muss Pelle ändern! Denn Winnie braucht seine Hilfe ...

Beurteilung:
Das Buch ist mir und Pierre direkt ins Auge gesprungen. Es sah aus wie ein super Buch zum Vorlesen. Und das ist es auch. Es eignet sich dafür sehr gut, da die Kapitel nicht all zu lang sind und immer wieder Bilder den Text auflockern. Auch die Geschichte an sich macht Spaß, anfangs ist es ein bisschen traurig, doch es wird immer besser und richtig spannend. Die Bilder sind liebevoll und detailreich gestaltet, wodurch sie Sprechanreize bieten.
Die Charaktere sind lebendig gestaltet (obwohl die meisten schon tot sind) und deshalb kann man gut mit ihnen mit fühlen. Auch die Geschichte ist "von aller Welt", was bedeutet, dass es nicht zu sehr in einen Fantasiebereich geht. Denn Winnie ist ein ganz normales Mädchen, das normale Probleme bewältigen muss, nur eben mit der Hilfe von Geistertieren. Es hat Spaß gemacht dieses Buch vorzulesen und ich würde auch die weiteren Bände lesen!

Fazit:
Das Buch ist gut für Kinder geeignet, macht aber auch Erwachsenen Spaß. Ich mag es sehr gerne und kann es allen empfehlen, die das Kind in sich bewahrt haben (oder eben vorlesen wollen).


Montag, 24. Juli 2017

Privat mit Thalea: Halbgott sein


Heute habe ich für mich eine tolle Frage, die anderen finden sie aber nicht so leicht. Da kam wohl der Nerd aus mir raus :D

Sie lautet: Wenn du ein Halbgott wärst, wer wäre dein göttlicher Elternteil?

Für mich kommen in der griechischen Mythologie ganz klar nur 2 in Frage.
Zu erst dachte ich an Artemis, sie ist klug, mutig und lässt sich nicht auf Männer, sondern hat die Jägerinnen gegründet. Doch das bedeutet eben auch, sie hat keine Halbgott-Kinder und somit fällt sie weg.

Besser passt zu mir Athene und sie bekommt auch Halbgötter. Warum sie meine Mutter wäre? Sie ist sehr schlau, denkt logisch und ist emanzipiert. Alles Eigenschaften, die man auch mir zuschreiben kann. Außerdem ist sie loyal besonders ihrer Familie gegenüber. Ich glaube, wir würden gut zusammen passen.

Wisst ihr, wer euer Elternteil wäre? Ansonsten verratet mir doch mal drei eurer Eigenschaften, die euch am besten beschreiben und ich überlege mal, wer es sein könnte aus egal welcher Mythologie :)

~Anna

Sonntag, 23. Juli 2017

♡Rezension♡ Im Reich der Pubertiere

Titel: Im Reich der Pubertiere 
Autor: Jan Weiler 
Verlag: Kindler 
Seiten: 176 Seiten 
Reihe: Band 2

Den Band könnt ihr bei Rowohlt/Kindler oder bei Amazon
Den Sammelband findet ihr bei Rowohlt/Kindler oder bei Amazon.






Klappentext: 
Inzwischen hat es der Pubertier-Forscher nicht mehr nur mit einem weiblichen, sondern auch mit einem männlichen Exemplar der Gattung zu tun. Zu einigen Erkenntnissen ist er bereits gekommen: Pubertiere bewohnen am liebsten schlecht belüftete Räume, in denen sich Müllberge türmen. Die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Vertretern dieser Art erscheinen signifikant: Während das weibliche Pubertier durch maßlosen Konsum, unverständliches Monologisieren und multiples Dauermeckern auffällt, verbringt das Pubertier-Männchen seine Lebenszeit im Wesentlichen mit drei lautlosen Tätigkeiten: Schweigen, Müffeln – und Zocken.

Das klingt alles schlimm, schlimm, schlimm. Doch ohne Pubertiere wäre das Leben arm und öde. Und das Haus zu still und zu leer.

Beurteilung:
Der zweite Band steht dem ersten in nichts nach. Er ist genauso lustig und die Geschichten sind neu und spannend. Nun muss sich der Vater nicht nur mit einem Pubertier rumschlagen sonst direkt mit 2, denn sein Sohn Nick ist nun auch in der Pubertät angelangt. Dadurch erhält er nun auch einen Einblick in die männliche Pubertät, die sich in vielen Aspekten von der weiblichen unterscheidet, obwohl sie im Grunde gleich sind.
Manchmal leidet man mit dem Vater, manchmal auch eher mit seinen Kindern, denn er beherrscht die Kunst die beiden perfekt zu blamieren. Trotzdem liebt er seine Kinder und das wird deutlich.
Das Buch ist ein bisschen länger, wenn auch immer noch sehr kurz, deshalb kann man es schnell lesen und es hat den selben flüssigen Schreibstil, wie sein Vorgänger. Die Bilder sind ebenfalls mit am Start und heitern die Geschichte noch mehr auf.
Ich hab nichts auszusetzen.

Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, die Spaß bereitet und auch bei geringer Konzentration verständlich bleibt.
Der Schuber ist echt schön und ich freue mich ihn zu besitzen.

~Anna

Samstag, 22. Juli 2017

In der Plauderecke mit ... Schwarzbuch-Verlag

Endlich hat sich mal wieder ein Verleger in meine Fänge gewagt. Ich freue mich heute mit Stephan Schwarz zu quatschen. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern.  


1. Zunächst einmal: Wer bist du ?
Auch bayrische Innenminister müssen sich mal einen guten Krimi durchlesen!
Mein Name ist Stephan Schwarz und ich bin Inhaber des Schwarzbuch Verlages. Geboren wurde ich Bremen und lebe heute in Bayern. Bücher haben mich mein ganzes Leben schon begleitet und inzwischen habe ich so ungefähr 5000 Bücher bei mir Zuhause stehen. Ich liebe es zu lesen und könnte mir ein Leben ohne
Lesen und Bücher nicht vorstellen.

2. Und was ist dein Verlag?
Den Schwarzbuch Verlag habe ich am 13.Februar 2015 gegründet, das war ein Freitag und den Gewerbeschein habe ich am 01.April 2015 beantragt. Die beiden Daten zeigen schon ganz klar, wie ich denke und handle. Ich glaube, dass man nicht abergläubisch sein darf und dass jeder sein eigenes Glück zum großen Teil in den eigenen Händen hält. Es gibt 5 Rubriken, in denen wir Bücher verlegen: Fachbücher in der Blauen Reihe, Kinderbücher in der Weißen Reihe, Krimis in der Schwarzen Reihe, Kunst & Kultur in der Grünen Reihe und Erotik in der Roten Reihe. Ich versuche meinem Verlag ein eigenes Gesicht zu geben und die Freude am Buch wiederzubeleben. Deshalb führen wir auf der Facebook-Seite vom Schwarzbuch Verlag auch immer wieder tolle Gewinnspiele durch. Im Juni startete eine Schatzsuche, bei der der Gewinner 500 Euro in Bar gewann. Dazu gibt es jeden Monat einen Buchgutschein im Wert von 30 Euro zu gewinnen. Also schaut dort einfach vorbei und macht mit.

3.Wie kamst du zu dem Beruf und dem Verlag?
Ich habe meine ersten beiden Krimis, die ich geschrieben hatte, in einem fremden Verlag verlegen lassen. Ich selbst habe 8 Jahre gesucht, bis ich einen Verlag gefunden habe, der an mich geglaubt hat. Dann wurde ich gefragt, ob ich nicht Lust hätte ein Musical zu schreiben. Ich habe sofort Ja gesagt und dann gedacht, dass ich das Musical auch gerne gedruckt haben würde. Aber das Musical hat nicht in das Verlagsprogramm gepasst, also habe ich spontan beschlossen einen eigenen Verlag zu gründen, der sich um die Vermarktung des Musicals kümmert. So habe ich halt den Verlag gegründet. Danach dachte ich, dass ich dann auch mehrere Bücher – auch von fremden Autoren -verlegen kann.

4.Was magst du an deinem Beruf am liebsten?
Ich kann mich wann immer ich will mit Büchern beschäftigen. Ich kann mich um die Vermarktung, Messen und Autoren kümmern. Ich lebe mit Büchern und das ist für einen echten Bücherwurm natürlich genial.

5.Und was magst du gar nicht?
Der Büchermarkt ist sehr schwierig, das hatte ich ziemlich unterschätzt, als ich begonnen habe. Nur weil man ein gutes Buch im Verlagsprogramm hat, heißt das noch lange nicht, dass das gleich ein Super Bestseller wird. Da braucht man als Verleger auch schon mal einen langen Atem und viel Geduld. Manche Buchhandelsketten verlangen zum Beispiel Geld dafür, dass sie Bücher auf die Tische platzieren, an denen die Kunden die Ware begutachten können. Liegt man dort, dann verkauft man auch wesentlich besser. Dieses Geld habe ich im Moment nicht, das heißt ich muss kreativer sein, damit meine Leser meinen Verlag und die Bücher finden. Außerdem möchte ich allen Autoren sagen, dass er niemals voraussetzen sollte, dass er davon leben kann. Jeder Buchtitel, der auf dem deutschen Markt erscheint, verkauft sich im Durchschnitt 2000mal. Jetzt muss man bedenken, dass es Bücher wie die Feuchtgebiete oder 50 Shades of Grey gibt, die sich zum Teil Millionfach verkaufen. Das bedeutet für ganz viele, sehr gut geschriebene Bücher, dass sich diese vielleicht nur 50mal verkaufen. Das ist natürlich für jeden Autoren, aber auch den Verleger super frustrierend. Denn der eine hat viel Herzblut investiert, der andere zumindest Geld und auch Glauben an den Autor.

6.Was sind die Voraussetzungen für deinen Beruf und wie sieht der Weg dorthin aus?
Also ich kann jetzt nur für meinen Fall sprechen, aber ich habe einfach gesagt, ich mache das jetzt. Man sollte aber Ahnung von Marketing haben, Bücher lieben und bereit sein, gerade in den ersten Jahren auch viel Geld zu verbrennen. Der Markt und die Leser warten nicht auf Dich, sondern man muss sich bekannt machen und hoffen, dass die Leser einen und die kreativen Ideen und Bücher honorieren.

Selbst Horst Seehofer lernte den Verleger schon kennen :) 

7.Ist es dein Traumberuf oder würdest du was ändern, wenn du könntest?
Als ich mit dem Gedanken gespielt habe meinen Verlag zu gründen und das ein paar Leuten erzählt habe, haben mich fast alle gefragt, ob ich zu viel Geld habe und das verschenken will. Wie gesagt, der Markt ist schwierig und man muss sich was einfallen lassen. Ich hätte also gerne früher angefangen, mindestens 15 Jahre, dann wäre ich jetzt sehr viel weiter und mein Verlag wäre inzwischen mit Sicherheit schon bekannter. Das bereue ich sozusagen, ansonsten habe ich Spaß daran Verleger zu sein. Fragt mich doch in 5 Jahren wieder, dann lautet meine Antwort vielleicht anders.

8.In welchem Buch würdest du gerne leben?
Boah, eine verdammt schwere Frage. Da gibt es bestimmt ganz viele, am liebsten natürlich immer in dem Buch, das man gerade liest. Aber es gibt so 4 Alltime Highs, in denen ich sehr gerne leben würde:
Faust von Goethe, weil ich die Sprache so unglaublich liebe und die Story einfach ein ganzes Leben lang wahr ist. Es sind so viele Weisheiten darin enthalten, dass dieses Buch oft als Ratgeber dienen könnte.
ES von Stephen King, ich wäre gerne ein Teil der Bande der Verlierer gewesen, die gegen das Monster gekämpft haben. Als ich das Buch fertig gelesen hatte, war ich unglaublich traurig, weil es zu Ende war. Ich musste sofort noch mal von vorne anfangen.
Die Bücherdiebin von Markus Zusack. Die Story spielt in einer schlimmen Zeit und dennoch hat sie mich zutiefst berührt. Ich hätte - glaube ich - gerne in diesem Buch gelebt, obwohl am Ende alle Helden sterben, also dann wahrscheinlich auch ich gestorben wäre.
Die Abenteuer des kleinen Habi, erschienen im Schwarzbuch Verlag, weil der kleine Held so unfassbar komisch, verrückt und cool ist. Mit dem würde ich gerne Abenteuer erleben.

9.Hast du Kriterien, nach denen du beschließt, welche Bücher du annimmst?
Die Geschichte muss mich ansprechen und das Buch muss irgendwie in mein Verlagsprogramm passen. Tut es das nicht, dann hat das Buch zumindest in meinem Verlag keine Chance.

10.Spielt deine Meinung dabei eine große Rolle?
Da der Verlag mir gehört, habe ich das letzte Wort. Da setze ich mich auch gegen die Meinung aller Mitarbeiter durch, wenn es sein müsste. Das ist bisher aber noch nie passiert. Ich frage auch, was die Leute dazu sagen. Gerade bei dem Buch, das jetzt im Sommer erscheint, haben wir im Verlag lange diskutiert, welche Geschichten in den Sammelband reinkommen und welche wir nicht aufnehmen werden. Da habe ich auf die Meinung der anderen Mitarbeiter gehört.

11.Was machst du, wenn der Autor dir unsympathisch ist?
Gute Frage, ist bisher noch nicht passiert. Sollte das jedoch mal passieren, ausschließen kann man das ja nie, dann würde ich den Autor von einem meiner Mitarbeiter betreuen lassen. Allerdings muss ich dann an das Buch glauben. Wäre mir der Autor unsympathisch und das Buch auch noch schlecht, dann würde ich es einfach nicht verlegen.

12.Möchtest du uns noch etwas mitgeben?
Jeder Autor sollte erst einmal an sich glauben und darf auch von Ruhm und Erfolg träumen. Jedoch solltet Ihr auch immer die Zahl 2000 im Kopf bewahren. Und den Lesern möchte ich gerne ans Herz legen, dass sie auch kleinen Verlagen und den Büchern eine Chance geben sollten. Dort kann man durchaus super Bücher entdecken und spannende Geschichten lesen.


Ich kann den letzten Satz nur unterstreichen. Kleine Verlage aber auch Selfpublisher verdienen mehr Aufmerksamkeit, da in den Büchern manchmal sogar mehr Herzblut steckt und tollere Geschichten. 

Danke für das Interview
~Anna



Freitag, 21. Juli 2017

Blogtour zu SeelenMeer: Das Funkeln der Nacht


Ich freue mich, dass die Blogtour rund um Thalea Storms Buch "SeelenMeer: Das Funkeln der Nacht" heute bei mir Halt macht. Doch das bedeutet auch, dass sie bald schon wieder vorbei ist. Doch daran wollen wir jetzt noch nicht denken.


Mein Thema ist "Dunkle Wesen der Unterwelt".

Davon gibt es ganz schön viele und jeder Autor legt sie anders aus. Sowas ist euch bestimmt auch schon aufgefallen.
Ich denke da zum Beispiel an die Vampire. Im einem Buch verbrennen sie im Sonnenlicht und im nächsten glitzern sie bloß. Oder Werwölfe, die sich nur bei Vollmond verwandeln oder solche, die es nach Lust und Laune tun. Doch trotzdem verbindet man immer irgendetwas damit, wenn man zum Beispiel "Geist", "Hexe" oder "Zwerg" hört, hat man automatisch Bilder im Kopf. Ich möchte euch jetzt einfach mal ein paar Wesen vorstellen, die ich spannend finde. Vampire und Werwölfe sind meiner Meinung nach echt ausgelutscht.


Sirenen:
Hat es nicht etwas unglaublich faszinierendes so gut singen zu können, dass jeder Mann angelockt wird? Das Töten ist zwar nicht so nett, aber gerade das macht ein Wesen der Unterwelt auch aus. Sirenen sollten viel mehr Beachtung bekommen. Genauso wie Amazonen. Diese "Völker" sind für mich sehr interessant und ich mag Geschichten in denen sie vorkommen gerne.

Zyklopen:
Diese riesigen, einäugigen Dummköpfe haben auch einiges an Potenzial. Außerdem sind sie sehr stark, was durchaus von Nutzen sein kann. Doch da sie nicht sehr schlau sind, kann eine Zusammenarbeit mit ihnen bestimmt auch mal schnell nach hinten losgehen. Man weiß ja nie.
Quelle










Dämonen: 
Die Dämonen gibt es ja echt viele, in allen Variationen und mit total verschiedenen Fähigkeiten. Doch gerade das macht sie so spannend. Nur weil "Dämon" drüber steht, weiß man ja noch lange nicht, was man erwarten kann. Hier kann jeder Autor seinen Gedanken und Vorstellungen wohl viel Freiraum einräumen.

Zerberus:
Quelle
Da ich ein großer Fan der griechischen Mythologie bin muss ich ihn einfach aufzählen. So ein dreiköpfiger Hund ist schon etwas besonderes. Außerdem ist er sozusagen der Türsteher der Unterwelt. Er lässt keinen Toten raus und keine Lebenden rein. (Naja gut, vielleicht doch. Bällchen sollen ihn ablenken können. Zumindest, wenn man Rick Riordan Glauben schenken will).
Die gesamte Darstellung der Unterwelt ist in dieser Mythologie einfach sehr gut.


So und wenn ihr euch jetzt fragt, warum ich das alles erzähle, dann kann ich euch nur sagen, dass euch auch bei Thaleas neuem Roman übernatürliche Wesen begegnen werden und die wahrscheinlich nicht immer der Norm entsprechend.

Das Buch findet ihr hier und wenn es euch zusagt, dann empfehle ich euch diese Leseprobe.

Auf Facebook gibt es noch eine Veranstaltung zur Blogtour, wo ihr die ganzen weiteren tollen Beiträge der Mädels finden könnt.

Was sind denn so eure Favoriten aus der Unterwelt?

~Anna